33. Ausgabe

130 weniger Anmeldung als im Vorjahr — Oltner 2-Stunden-Lauf hat vor einigen Tagen gestartet

Geringere Teilnahme am Oltner 2-Stunden-Lauf, aber mit 424 Anmeldungen doch höher als erwartet.

424 Laufende waren gemeldet für die 33. Ausgabe des Oltner 2-Stunden-Laufes 2020. Gut 130 weniger als vor Jahresfrist. Damals nahmen knapp 560 Personen teil und erliefen rund 85'000 Franken. Heuer stand der Lauf allerdings im Zeichen von Corona und wurde dezen­tral durchgeführt. Die Teilnehmenden konnten an vier Tagen ihre persönliche Herausforderung annehmen und bewältigen. Gestern Montag um 20 Uhr lief die Teilnahmefrist ab. Zwischenbilanz um 18.15 Uhr: 285 der 424 Gemeldeten hatten ihren Lauf beendet oder gestartet, 54'606 Franken erlaufen und 3'475 Kilometer zurückgelegt. «Wir sind überrascht über die hohe Beteiligung», meint Tobias Oetiker, Mitorganisator des Laufes, auf Anfrage. Man habe nicht mit einer solch grossen Zahl an Teilnehmenden gerechnet. Erst in einigen Tagen allerdings werden die definitiven Ergebnisse vorliegen.

Bereits am Freitagabend zugange waren 7 Mitglieder des Rotary Club Gösgen-Niederamt. Punkt 18 Uhr trafen sich Corinne Belke, Heini Tännler, Kaspar Ritz, Kurt Frey, Reto Spiegel, Ruedi Stäubli und Toni Zaugg vor dem Schwimmbad Schönenwerd. Die Läufer und Walker starteten allerdings mit ein wenig Verzug, da die TrackTok-App des Oltner 2-Stunden-­Laufes leider eher zu etwas Verwirrung als Erleichterung der Lauferfassung führte und bereits deren Inbetriebnahme gewisse Probleme ergab. «So war auch die Erfassung der Sponsoren eine zeitlich aufwendige ­Angelegenheit, die ganz im Sinne der Digitalisierung einfach den Läufern oder Gruppenleitern überlassen wird», sagt ­Spiegel.

Dennoch startete die Gruppe beschwingt und marschierte oder joggte entlang der Aare nach Aarau und zurück «in einen wunderbar spätsommerlich-warmen Sonnenuntergang hinein», wie Spiegel meint. Die Gruppe erreichte mit Sponsorensuche und Lauf insgesamt 82,7 km und rund 5'000 Franken an Spendengeldern, wovon jeweils ein Drittel dem Projekt Haiti, dem der Herzstiftung Olten und den clubeigenen Sozialprojekten zugute kommt. «Natürlich ist es attraktiver, wenn sich alle Läuferinnen und Läufer an einem Septembersamstag zentral zum Laufen in der Stadt treffen», findet Spiegel. Da sieht man den einen oder die andere eben auch noch.» Das sei eine Bereicherung. Eine dezentrale Ausgabe könnte höchstens als Ergänzungsangebot verstanden werden. «Vielleicht für solche, die an besagtem Samstag verhindert sind», meint er. Denn: «Der Mensch ist einfach ein soziales Wesen.» Von den besonderen Umständen abhalten liess sich auch Regierungsrätin Susanne Schaffner nicht. 11,5 Kilometer legte sie innert zweier Stunden zurück und generierte damit 430 Franken.

Am besten «im Strumpf» zeigte sich David von Arx, der für die Ministranten Olten lief. Innert zweier Stunden legte der Mann satte 27,5 km zurück, was eine durchschnittliche Kilometerzeit von 4 Minuten und 21 Sekunden ergab. Erlaufener Ertrag: 270 Franken.

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urs huber

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