Das vergangene Parteijahr verlief laut Ruf überaus positiv. Nicht nur das starke Mitgliederwachstum (+10 Prozent), sondern auch die Arbeit in der Gemeinderatsfraktion und die Leistung der Partei für die Stadt Olten sind erfreulich. In seinem Jahresrückblick hielt Ruf fest: Die Stadtpartei hielt vor jeder Abstimmung Versammlungen ab, um Parolen zu fassen, lud Gastreferenten ein und diskutierte über aktuelles Geschehen in Stadt, Kanton und Land.

Zusätzlich wurden Standaktionen zum Verteilen von Ostereiern oder zum Sammeln von Unterschriftenbögen für Volksinitiativen abgehalten. Auch das Budget der Partei konnte eingehalten werden, wobei Kassier und Kantonsrat Matthias Borner mahnte, dass künftig mehr Geld gespart werden muss, um in Wahljahren auf ein genügend grosses Polster zurückgreifen zu können.

Natalie Rickli besuchte die Versammlung der Stadt- und Amteipartei Olten-Gösgen im Anschluss an die GV der Oltner SVP und führte aus, weshalb in Zukunft die SVP mehr an Relevanz gewinnen muss und weshalb die Volkspartei gewählt werden soll. Der volle Saal im Oltner Bahnhofbuffet erfreute die Nationalrätin und ermutigte die Zuhörenden, weiter für Sicherheit und Freiheit einzustehen. Im zweiten Teil erörterte Rickli, weshalb aus ihrer Sicht ein Nein zum Geldspielgesetz am 10. Juni eingelegt werden soll. Die Versammlung beschloss mit einer Zweidrittelmehrheit die Nein-Parole. Ebenfalls zu überzeugen vermochte Kantonsrat Hugo Schumacher, welcher für ein Nein zur Revision des Kantonalen Energiegesetzes warb. Einstimmig wurde die Nein-Parole zur kantonalen Vorlage gefasst. (mgt)