Gretzenbach

Zu nahe am Wohngebiet: Gemeinderat ist gegen Antenne bei Schützenhaus

Beim Schützenhaus soll laut Gemeinderat keine Mobilfunkantenne angebracht werden.

Beim Schützenhaus soll laut Gemeinderat keine Mobilfunkantenne angebracht werden.

Der Standort für eine Mobilfunkantenne wäre laut dem Gemeinderat Gretzenbach zu nahe am Wohngebiet.

Die Swisscom gelangte mit der Anfrage an den Gretzenbacher Gemeinderat, eine Mobilfunkanlage auf dem Grundstück beim Schützenhaus aufzustellen. Der Flächenbedarf wurde auf höchstens acht Quadratmeter beziffert und die Höhe der Antenne beliefe sich auf rund 20 Meter. Der Gemeinderat befasste sich mit diesem Geschäft, da das Grundstück im Besitz der Gemeinde ist.

Durch die Swisscom werden noch zwei weitere Standorte geprüft. Eine neue Antenne sei nötig, da das Signal in Richtung Kölliken zu schwach sei und die Dienste nicht ausreichend seien. Noch vor wenigen Jahren wurde das Netz nur für Telefonie und SMS genutzt. Zwischenzeitlich hat sich die Datennutzung der Kunden stark verändert. Der Gemeinderat wurde als Landeigentümer vorgängig angefragt und hat sich gegen diesen Standort entschieden. Ausschlaggebend war die Nähe zum Wohngebiet.

Terrassenhäuser geplant

Weiter beriet der Gretzenbacher Gemeinderat an seiner vergangenen Sitzung über das Bauvorhaben im Gebiet «Landhubel». Dort sind drei Terrassenhäuser geplant. Die Baukörper treten maximal zweigeschossig in Erscheinung. Für das Teilgebiet erfolgt eine Umzonung in eine neue Zone für Terrassenhäuser. Die Baukommission und das kantonale Amt für Raumplanung haben in der Vorprüfung des Projekts dem Teilzonen- und Gestaltungsplan zugestimmt. Auch der Gemeinderat genehmigte diesen sowie den dazugehörigen Projektbericht und die Sonderbauvorschriften.

Zudem beschloss der Rat, dass zwischen dem Parkweg und dem neuen seitlichen Zugang zum Technikgebäude der SBB sieben Parkplätze für Besucher des Bally-Parks erstellt werden. Diese stehen voraussichtlich ab Herbst 2020 zur Verfügung. Die Einwohnergemeinde ist für die Beschilderung sowie die Reinigung des Platzes verantwortlich. Der Gemeinderat entschied ausserdem, den Auftrag für die Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED der dritten und letzten Etappe an die EBM Münchenstein zum Preis von 38 723 Franken zu vergeben.

Der nötige Verpflichtungskredit wurde an der Budgetgemeindeversammlung vor zwei Jahren genehmigt. Zuletzt genehmigte der Gemeinderat das Budget 2019 der Unternehmung Wasserversorgung Unteres Niederamt. Bei der Erfolgsrechnung resultiert ein geringer Aufwandüberschuss von 1500 Franken mit einem Gesamtaufwand von 329 500 Franken. Die Investitionsrechnung sieht Nettoinvestitionen von 2 051 000 Franken vor. (MGT)

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