Trimbach
Um die Balance zu halten darf man nicht still stehen – Schule bleibt in Bewegung

Jedes Jahr lädt die Schule Trimbach zur Schulschlussfeier alle Personen ein, die im vergangenen Schuljahr einen Beitrag für die Trimbacher Schule leisteten. Dazu wurden Lehrerinnen und Lehrer geehrt - aber auch Seniorinnen.

Gabriela Strähl
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Gewürdigte und pensionierte Lehrer von Trimbach: (v.l.): Daniel Meier (25 Jahre), Christa Rickenbach Blindow (20 Jahre), Judith Wittmer (30 Jahre), Thomas Rippstein (pensioniert), Thomas von Arx (pensioniert).

Gewürdigte und pensionierte Lehrer von Trimbach: (v.l.): Daniel Meier (25 Jahre), Christa Rickenbach Blindow (20 Jahre), Judith Wittmer (30 Jahre), Thomas Rippstein (pensioniert), Thomas von Arx (pensioniert).

Gabriela Strähl

Jedes Jahr lädt die Schule Trimbach alle Personen ein, die im vergangenen Schuljahr einen Beitrag für die Trimbacher Schule leisteten. Von Lehrern über Schulsozialarbeiter, sowie Musiklehrer wurden auch dieses Jahr eingeladen. Schulleiter Philippe Fehr führte anhand eines Zitats von Albert Einstein, der Fahrrad fahren mit dem Leben verglich, durch den Abend. Um die Balance zu halten, müsse man in Bewegung bleiben, meinte Einstein im Zitat, was Fehr auf die Situation der Lehrpersonen bezog, die verschiedenen Ansprüchen gerecht werden müssen.

Gelungene Projektwoche

In seinem Jahresrückblick ging Fehr auf diverse Höhepunkte des Schuljahres ein. Darunter waren die Eröffnung des neuen Spielplatzes bei den Schulhäusern Gassacker und Leinfeld. Aber auch der Besuch des Samichlaus samt Eseln, und insbesondere die Projektwoche von Kindergarten und Primarschule waren erwähnenswert. Letztere stellte den Abschluss des vierjährigen Programms «sole» dar, welches klassenübergreifendes Lernen in den Vordergrund stellt. Die Projektwoche kam auf allen Seiten gut an und soll deshalb kein einmaliges Ereignis bleiben. Das Programm «sole» wird nächstes Jahr auf der Mittelstufe in Angriff genommen.

Weiter wagte Fehr einen Ausblick auf das nächste Schuljahr. So sollen das neue Informatikkonzept und der Lehrplan 21 umgesetzt werden. Die Zusammenarbeit zwischen der Mittel- und der Primarstufe soll verstärkt werden, indem die beiden Arbeitsgruppen neu als Einheit zusammenarbeiten. Das Fach «Natur, Mensch, Gesellschaft» ersetzt neu den altbekannten Sachunterricht.

Danksagungen und Ehrungen gehörten natürlich auch zur Schlussfeier. So verabschiedete Schulleiter Sacha Zambetti den Sekundarlehrer Thomas Rippstein, der nach 37 Jahren Tätigkeit in Trimbach in den Ruhestand tritt. Rippstein engagierte sich neben dem Unterricht für die Weiterentwicklung der Schule, als Materialverwalter und als Küchenchef im jährlichen Winterlager.

Nebst Rippstein tritt auch Thomas von Arx in Pension, der zwei Jahre lang in Trimbach als schulischer Heilpädagoge tätig war. Schulleiter Fehr hob in seiner Würdigung besonders von Arx’ frohe Natur, Kompetenz und Motivation hervor. Würdigungen gebührten auch denjenigen, die seit vielen Jahren an den Trimbacher Schulen arbeiten. Dies waren Regina Leuthold mit 20 Jahren, Christa Rickenbach Blindow, ebenfalls 20 Jahre; Daniel Meier mit 25 Jahren, Silvia Wenger, ebenfalls 25 Jahre; Judith Wittmer mit 30 Jahren und Pascal Klinger mit 30 Jahren.

Weiter sprach Fehr seinen Dank an zahlreiche Leute aus, die in der Schule arbeiten und meistens fast schon unsichtbar bleiben. Dazu zählen beispielsweise die Senioren, die je etwa einen Nachmittag pro Woche ehrenamtlich die Lehrer in den Klassenzimmern unterstützen. Es sind Rosi Wyss, Judith Schütz, Anita Bürgisser, Barbara Moll, Margrith Busslinger und Lilo Eglin.

Lustiger Abschluss

Nach dem offiziellen Teil betrat Poetry Slammer und Primarlehrer Dominik Muheim die Bühne. Zusammen mit Sanjiv Channa, ebenfalls Primarlehrer, zeigte er einen Ausschnitt aus dem aktuellen Bühnenprogramm «und plötzlich zmitzt drin». Die beiden erzählten Geschichten vom Erwachsenwerden, von Zahnarztrechnungen und fehlendem Bartwuchs, und von lustigen Situationen als Stellvertretung einer Primarschulklasse.

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