Übungsbetrieb eingeschränkt
Feuerwehr Obergösgen war «jederzeit einsatzbereit» – Nach schwierigem Jahr wechselt nun auch das Kommando

Der langjährige Kommandant der Feuerwehr Obergösgen zieht weg und legt sein Amt nieder, die Kommission hat bereits einen Nachfolger bestimmt. Von den Einsätzen dieses Jahr bleiben vor allem zwei Ereignisse in Erinnerung.

mgt/otr
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Auf solche Übungen wie hier 2018 musste dieses Jahr verzichtet werden: Die Corona-Pandemie brachte den Übungsbetrieb der Feuerwehr Obergösgen zum zweiten Mal durcheinander.

Auf solche Übungen wie hier 2018 musste dieses Jahr verzichtet werden: Die Corona-Pandemie brachte den Übungsbetrieb der Feuerwehr Obergösgen zum zweiten Mal durcheinander.

Markus Müller (Archiv)

Das zweite Jahr infolge konnte die Feuerwehr Obergösgen ihre Hauptübung Anfangs November nicht durchführen. Und nun stehen grössere Veränderungen im Kommando an, wie die Feuerwehr in einer Mitteilung schreibt.

Alexander Rijavec trat der Feuerwehr Obergösgen 2003 bei. Die letzten acht Jahre leitete er die Geschicke der Ortsfeuerwehr. Er zieht weg: «Nach unzähligen Übungen, Einsätze und Sitzungen geht seine Karriere Ende 2021 zu Ende.»

Geeigneter Nachfolger für das Amt gefunden

Alexander Rijavec und Patrick Spichiger (v.l.).

Alexander Rijavec und Patrick Spichiger (v.l.).

zvg

Weiter heisst es: «Mit Patrick Spichiger fand die Kommission einen geeigneten Kandidaten.» Spichiger trat der Feuerwehr Obergösgen 2008 als Soldat bei. Nach einem Wegzug und der ausserkantonalen Ausbildung zum Gruppenführer kehrte er zurück und trat der Feuerwehr erneut bei. In diesem Jahr absolvierte er die Offiziersausbildung und konnte auch noch den Kommandantenkurs besuchen. «Spichiger übernimmt eine funktionierende Feuerwehr», heisst es zu dessen Antritt.

Gleichzeitig beenden mehrere Feuerwehrleute ihre aktiven Karrieren, andere werden befördert.

2021 war ein schwieriges Jahr

«2021 war erneut eine Herausforderung», schreibt die Feuerwehr zudem. Die Corona-Pandemie habe weitgehend das Geschehen im Übungsbetrieb bestimmt. Übungen konnten erst auf Ende dieses Jahres geplant werden. Der Übungsbetrieb wurde auf ein Minimum zurückgefahren, «die Feuerwehr Obergösgen war dennoch zu jeder Zeit einsatzfähig».

Im laufenden Jahr musste sie zu insgesamt 21 Einsätzen mit rund 282 Einsatzstunden ausrücken. Zwei Ereignisse würden dabei in Erinnerung bleiben: Anfangs Juni wurde von einem Landwirt gemeldet, dass sein Heustock vermutlich zu viel Wärme bildet; eine Überhitzung konnte verhindert werden. Weiter sind im Bericht mehrere Einsätze nach den Starkregenfällen Ende Juli aufgeführt.

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