Trimbach
«Trimbach to go»: Eine App soll die Gesprächskultur verbessern

Die Gemeinde will Einwohner auf einem Medium erreichen, welches «alle mit sich tragen». Bereits 114 mal wurde die Applikation gedownloadet.

Cyrill Pürro
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Neue Website, neue App: Trimbach rüstet digital auf.

Neue Website, neue App: Trimbach rüstet digital auf.

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Auch an den Gemeinden geht der digitale Wandel nicht spurlos vorbei. Seit wenigen Tagen gilt es als offiziell: Nachdem die Gemeinde Trimbach im Jahr 2019 ihre Informationen auf der gemeindeübergreifenden «Gemeinde-News»-App freischaltete (wir berichteten), ist seit wenigen Tagen nun auch die «App der Einwohnergemeinde Trimbach» in diversen App-Stores verfügbar. Im Unterschied zur «Gemeinde-News»-App, sind auf der gemeindeeigenen Applikation umfassende Informationen aus Trimbach abrufbar.

Gemeinde-News als Push-Benachrichtigung

So wird beispielsweise auf aktuelle Strassensperrungen hingewiesen, auf Veranstaltungen aufmerksam gemacht oder die Kalender der einzelnen Müllabfuhren aufgeschaltet. Laut Gemeindeschreiber Philipp Felber besteht die Möglichkeit, einzelne Themen aus der Gemeinde für die Push-Benachrichtigungen zu abonnieren.

«Wenn ich wissen will, wann die Papier- und wann die Grünabfuhr ist, kann ich mich durch die Push-Benachrichtigungen daran erinnern lassen»,

erklärt Felber.

Für das Gerät, das «alle mit sich tragen»: Auch Gemeinden setzen vermehrt auf Apps (Symbolbild).

Für das Gerät, das «alle mit sich tragen»: Auch Gemeinden setzen vermehrt auf Apps (Symbolbild).

Bruno Kissling

Eine informierte Bevölkerung als Hauptziel

Felber war Mitbegründer der Felber Solutions, die die «Gemeinde-News»-App herstellte und später an die Anthrazit AG verkaufte. Mittlerweile habe die Herstellung der Apps mit ihm nicht mehr sonderlich viel zu tun. Trotzdem kann die Gemeinde von seinen Kenntnissen in der Applikationsentwicklung profitieren: «Ich helfe bei der Entwicklung mit und war sozusagen der Vermittler», beschreibt Felber seine Hilfe bei der Kommunikation mit der Anthrazit AG. Ausserdem wurde der Gemeinde die Herstellung der App nicht verrechnet. Den «Dorfmelder» hätten bereits eine Handvoll Leute ausprobiert. Diese in die App eingebaute Funktion ermöglicht den Nutzenden, mit einem aufgenommenen Bild und einem geteilten Standort etwa Littering oder Vandalismus zu melden. «Diese Bildfunktion wurde schon genutzt, obwohl wir noch nicht darauf aufmerksam gemacht haben», so Felber.

Laut Felber will die Gemeinde mithilfe der App in erster Linie die Einwohner auf einem Medium erreichen, welches «alle mit sich tragen». Das sei nun mal das Handy, so Felber. Stand Dienstag verzeichnete die App 114 Downloads. Der Link zum Download befindet sich auf der Website der Gemeinde.

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