Nach der Gemeinderatsitzung vom Dienstagabend ist es offiziell: Genau diese Applikation führt die Gemeinde Trimbach am kommenden Montag ein.

«Die Software bringt viele Vorzüge und so war es denn auch unbestritten, dass einer Einführung der App an der Sitzung zugestimmt wird», sagt Gemeindeschreiber Philipp Felber. Dabei könnte der Kostenpunkt des Projekts nicht niedriger sein. Da Felber die «Gemeinde News»-App als Gründer der Felber Solutions mitentwickelt hat, ist sie für die Gemeinde kostenlos.

Up to date mit der App

Mit der Applikation kann die Gemeinde in Form von Push-Benachrichtigungen – dies sind Meldungen, die bei den Software-Benutzern eingehen, ohne dass diese die App öffnen müssen – regelmässig über Neuigkeiten, Gemeinderatsbeschlüsse, Veranstaltungen oder ausserordentliche Öffnungszeiten informieren. So können gemäss dem Gemeindepräsident Martin Bühler bestehende Informationslücken im Gemeindeleben geschlossen und dem Bedürfnis der Trimbacher nach mehr Transparenz entsprochen werden.

«Ziel ist es, mit der App einen Beitrag an eine verbesserte Gesprächskultur zu leisten», sagt Bühler. Das Programm ist allerdings als Einwegkommunikationsmittel gestaltet und ermöglicht somit ausschliesslich den Kommunikationsweg von Gemeinde zu Einwohner. Bei Anliegen dürften sich die Trimbacher «nach wie vor gerne auf dem herkömmlichen Weg an die Gemeinde wenden», so Bühler. Und auch bei Unklarheiten oder Fragen zur App biete die Gemeinde Unterstützung an. «Man kann jederzeit bei uns vorbeikommen», betont der Gemeindepräsident.

Die App verdränge zudem keine bereits bestehenden Kommunikationskanäle. Die Homepage wird laut Bühler nach wie vor bewirtschaftet und auch der Niederämter Anzeiger werde als Mittel der Kommunikation nicht wegfallen. Heruntergeladen werden kann die Software per sofort. Erste Informationen via App dürfen ab Montag erwartet werden.