Am Donnerstagabend fand die Budgetgemeindeversammlung in Kienberg statt. 34 Stimmberechtigte waren anwesend. Abgestimmt wurde über das Budget 2019, die besondere Kreditbewilligung für die Sanierung des Leibernwegs, die Teilrevision der Dienst- und Gehaltsordnung sowie über die Revision diverser Reglemente zu Grundeigentümerbeiträgen und Gebühren. «Alle Anträge des Gemeinderats kamen ohne Gegenstimme durch», sagt die Kienberger Gemeindepräsidentin, Adriana Gubler.

Dass etwa der Belag des Leibernwegs sanierungsbedürftig ist, sei unbestritten gewesen. Nach der Klärung einiger Verständnisfragen, wurde der Kredit von 89'000 Franken einstimmig angenommen.

Attraktivität der Gemeinde erhalten

Im Rahmen der Abstimmung über das Budget für das kommende Jahr gab der Steuerfuss von 135 Prozent Anlass zu Wortmeldungen. Gubler: «Es wurde der Wunsch geäussert, einen Steuerfuss von 129 Prozent zu prüfen.» Grund dafür sei, dass man die Attraktivität der Gemeinde als Wohnstandort erhöhen wolle.

Nach den Abstimmungen richtete sich der Kienberger Gemeinderat noch mit Informationen an die Einwohner: «Wir informierten über das Mehrjahreskonzept für unsere Strassen, das von der Forst- und Werkskommission erarbeitet wurde. Zudem stellten wir den Zeitplan zum Projekt Schulhaussanierung vor.» Über Letzteres werde voraussichtlich 2019 befunden.