Schönenwerd

Steuererhöhung unvermeidbar: Ein Minus von 1,4 Millionen Franken macht der Gemeinde zu schaffen

Mindereinnahmen und Kostenzunahmen führen in Schönenwerd zu einem Aufwandüberschuss von 1,4 Millionen Franken.

Mindereinnahmen und Kostenzunahmen führen in Schönenwerd zu einem Aufwandüberschuss von 1,4 Millionen Franken.

Schönenwerd schreibt ein hohes Defizit für 2020. Grund dafür sind nicht beeinflussbare Grössen wie die Reduktion des Finanzausgleichs, die Zunahme der Sozialkosten, die Zunahme der Bildungskosten und die Abnahme der Steuern von juristischen Personen.

Das Budget 2020 für die Einwohnergemeinde Schönenwerd präsentiert einen Aufwandüberschuss von 1,475 Millionen Franken. Zurückzuführen ist das projektierte Defizit in der Erfolgsrechnung auf nicht beeinflussbare Grössen wie die Reduktion des Finanzausgleichs, die Zunahme der Sozialkosten, die Zunahme der Bildungskosten und die Abnahme der Steuern von juristischen Personen, ausgelöst durch die vorgesehene Anpassung der Unternehmer-Steuergesetzgebung STAF. Die 28 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger stimmten neben dem Budget auch dem Antrag für die Beibehaltung der Steuersätze für private (115 Prozent) und juristische (125 Prozent) Personen zu.

Die hohen Investitionen in den letzten Jahren haben das Eigenkapital der Gemeinde stark beansprucht. Die Investitionen wurden mehrheitlich durch Aufnahme von neuem Fremdkapital finanziert. Nach dem Abschluss der Rechnung 2019 wird die Nettoschuld I höher sein als das Finanzvermögen. Eine Steuererhöhung für 2021 wird voraussichtlich nicht zu vermeiden sein

Der Neujahrsapéro findet wiederum am 1. Januar 2020 um 17 Uhr im Casino statt. Zum ersten Mal wird die Auszeichnung für besondere Verdienste verliehen. Mit einer bronzenen Figur, welche durch den Künstler Oliviero Gorza geschaffen wurde, wird eine Person, ein Verein oder eine Institution geehrt. Die gesamte Einwohnerschaft ist eingeladen, dem Anlass beizuwohnen. (mgt)

Meistgesehen

Artboard 1