Starrkirch-Wil
Souverän segnet Rechnung mit Ertragsüberschuss einstimmig ab

Haushalt schliesst mit Überschuss - Vereinbarung mit Kirchgemeinde wird aufgehoben.

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Christian Bachofner, Gemeindepräsident von Starrkirch-Wil.

Christian Bachofner, Gemeindepräsident von Starrkirch-Wil.

zvg

Die Rechnung 2020 von Starrkirch-Wil wurde an der Gemeindeversammlung vom Montagabend von 19 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig gutgeheissen. Sie schliesst mit einem Einnahmenüberschuss von rund 355'000 Franken ab. Das Budget sah einen Einnahmenüberschuss von rund 213'000 Franken vor. Somit bilanziert die Jahresrechnung um rund 141'000 Franken besser als vorgesehen.

Der Einnahmenüberschuss der Jahresrechnung 2020 soll dem Eigenkapital zugewiesen werden; dieses beträgt neu rund 3,6 Millionen Franken. Die Spezialfinanzierung Wasserversorgung schliesst mit einem Ausgabenüberschuss von rund 66'000 Franken ab. Bei der Abwasserbeseitigung beläuft sich das Defizit auf rund 74'000 Franken. Beide Spezialfinanzierungen verfügen jeweils über ein Eigenkapital von über 300'000 Franken.

Alle Traktanden werden angenommen

Gemeindeschreiber Beat Gradwohl verneint auf die Frage, ob eines der veranschlagten Traktanden zu Diskussionen geführt habe.

Neben der Rechnung hatten die Versammelten über eine Aufhebung der Vereinbarung mit der Christkatholischen Kirchgemeinde Starrkirch-Dulliken aus dem Jahr 1994 zu befinden.

Damals hat die Einwohnergemeinde Starrkirch-Wil die Verantwortung für den Friedhof sowie die Friedhofverwaltung von der damaligen Christkatholischen Kirchgemeinde Starrkirch-Dulliken übernommen. Mit dem Erwerb der Kirche, des Chilesäli sowie des gesamten Areals anfangs März 2021, welches auch den eigentlichen Friedhof umfasst, wurde diese Vereinbarung obsolet.

Der Gemeinderat beantragte daher die sofortige Aufhebung der Vereinbarung. Diese wurde einstimmig beschlossen.

Gemeindepräsident Christian Bachofner informierte die Anwesenden zudem über den Stand der Ortsplanungsrevision. Diese wird gegenwärtig vom Regierungsrat behandelt. Eine Gesamtgenehmigung werde noch in der laufenden Legislatur, also in den kommenden Wochen erwartet, hiess es unter «Verschiedenes». (otr/mgt)

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