Obergösgen

Seniorenzentrum Oase bietet für alle Generationen etwas

Das Seniorenzentrum Oase in Obergösgen verfolgt mit seinem zukunftsweisenden Konzept ein selbstständiges Leben für die Bewohner.

Für viele ältere Menschen ist der Weg in ein Pflege- und Betreuungszentrum ein grosser und vor allem einschneidender Schritt. Sie geben damit ein Stück ihre Selbstständigkeit auf. Genau an diesem Punkt knüpft das Konzept des Seniorenzentrums Oase in Obergösgen an. Hier will man den Seniorinnen und Senioren ein unabhängiges und selbstständiges Leben ermöglichen.

Sie sollen ihr Leben und ihren Alltag nach den eigenen Vorstellungen gestalten dürfen. So soll den Bewohnern auch eine wohnliche Atmosphäre geboten werden. Dabei wird viel Wert darauf gelegt, dass sich das auch in den Räumlichkeiten und den Mitarbeitenden wiederspiegelt, wie Daniel Studer, der Direktor der Oase Obergösgen, erklärt. «Wir haben ein einzigartiges Konzept. Dadurch können und werden wir uns abheben», ist Studer überzeugt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Konzeptes ist die Generationendurchmischung. Das Seniorenzentrum ist eingebettet in eine Wohnsiedlung, deren sogenannte «Momento»-Wohnungen insbesondere auch für jüngere Mieter gedacht sind. So entstehe ein durchmischtes Quartier, das für alle Generationen etwas bietet und die Seniorinnen und Senioren in die Gesellschaft einbindet. «Wir verfolgen ein zukunftsweisendes Modell», so Studer. Er erzählt von einem zukünftigen Bewohner, dessen Sohn mit seiner Partnerin, wie auch der Enkelsohn auf dem neuen Areal wohnhaft sind. «Eine schöne Geschichte», findet Studer und zeigt wie vielfältig doch das Angebot der Oase ist.

Neben den drei Häusern, in denen sich die Mietwohnungen für jüngere Mieter befinden, gehören zum Areal der Oase weitere vier Häuser, in denen sich das eigentliche Seniorenzentrum befindet. Dieses umfasst insgesamt vierzig Wohnungen und zwanzig Pflegeplätze, wovon sich die Hälfte auf der spezialisierten Abteilung für Demenzkranke befindet. In den Wohnungen können die Senioren unabhängig leben und bei Bedarf zusätzliche Dienstleistungen wie den Wäsche- oder Mahlzeitenservice beziehen. Zudem verfügen die Wohnungen über ein 24-Stunden-Notrufsystem, mit dem das interne Pflegepersonal jederzeit gerufen werden kann. «Das Ziel ist es, dass die Bewohner so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben», so Studer. Wenn dies nicht mehr die geeignete Wohnsituation sein sollte, wird ein Platz in der Pflegewohngruppe garantiert.

Das «Bijou» ist bezugsbereit

Die Oase Obergösgen sollte am 27. März Eröffnung feiern. Aufgrund der aktuellen Lage wird der Tag der offenen Tür nachgeholt. «Wir möchten der Bevölkerung, insbesondere auch den Einwohnern von Obergösgen, das fertige Bauobjekt, unser Bijou, zeigen», sagt Studer. Doch auch ohne offizielle Eröffnung startet der Betrieb ab dem 1. April. Bereits ab nächsten Montag ziehen die ersten Bewohner ein, zunächst deren fünf. Auch die ersten Mieter der «Momento»-Wohnungen sind schon eingezogen.

Nach und nach soll die Anzahl Bewohner und Mitarbeitende parallel heraufgefahren werden. Die Oase biete bei maximaler Auslastung Platz für bis zu siebzig Bewohner. Zum Start seien zwanzig bis fünfundzwanzig Personen im Betrieb angestellt. Studer rechne aber, dass mit der Zeit gut noch einmal so viele dazukommen. Dabei soll die Qualität von Beginn weg gewährleistet werden. «Wir starten so, dass wir von Anfang an gute Qualität bieten können», so Studer.

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