Schönenwerd
Einzelne Einsprachen sind gegen die geplante ÖV-Drehscheibe eingegangen

Nach Ablauf der Einsprachefrist muss sich die Baukommission Schönenwerd mit einigen technischen Einwänden gegen die ÖV-Drehscheibe befassen.

Noël Binetti
Drucken
Teilen
So soll es werden: Visualisierung des Bahnhofplatzes in Schönenwerd.

So soll es werden: Visualisierung des Bahnhofplatzes in Schönenwerd.

zVg reihlen architekten AG

Bis am 11. Mai lagen die Pläne zur ÖV-Drehscheibe Schönenwerd auf der Gemeinde auf. Das Teilprojekt Bahnhofplatz der Gemeinde beinhaltet ein neues Busterminal, eine bessere Erschliessung via Storchengässli für alle Verkehrsteilnehmer, eine Begegnungszone für Fussgängerinnen und Fussgänger, ein optimiertes Park&Ride sowie neue Abstellmöglichkeiten für Velos.

Auf Anfrage sagt Gemeindepräsident Peter Hodel am Telefon: «Bis zum Ablauf der Auflagefrist sind drei Einsprachen eingegangen, die von der Gemeinde behandelt werden.» Zwei weitere betreffen auch das Teilprojekt der SBB und sollen mit diesen gemeinsam geprüft werden. Zu den Einsprachen, die das Teilprojekt der Gemeinde betreffen, sagt Hodel:

Peter Hodel, Gemeindepräsident

Peter Hodel, Gemeindepräsident

Michel Lüthi (Archiv)
«Soweit ich bisher gesehen habe, sind alles keine grösseren Geschichten.»

Einerseits seien Fragen bezüglich des Strassenbereichs aufgetaucht. «Unter anderem geht es um eine Verkehrsinsel und die Fussgänger- und Veloführung.» Zudem hat der Verkehrsclub (VCS) eine Einsprache gemacht. Hier werden die geplanten Veloabstellplätze und eine Erweiterung der bereits vorgesehenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge angeführt.

Zuversichtlich für Baustart noch in diesem Jahr

Hodel zeigt sich dennoch zuversichtlich: «Bei einem Projekt dieser Grösse kann man nicht davon ausgehen, dass es keine Einwände gibt.»

Es gelte nun, die Anliegen durch die zuständige Baukommission prüfen zu lassen. Hodel erwartet stand heutiger Kenntnis keine Verzögerungen: «Ich rechne damit, dass wir Ende Juni eine umfassende Analyse gemacht haben und uns zeitlich festlegen können.» Hodel weist darauf hin, dass es zwei Teilprojekte sind. Ihm sei nicht bekannt, welche Einsprachen allenfalls bei den SBB eingegangen seien. «Dort werden wir uns mit den SBB absprechen und anschliessend das weitere Vorgehen prüfen.»

Ist-Zustand: Frühestens gegen Ende 2021 sollen die Bauarbeiten beginnen. Zuerst wird auf die eingetroffenen Beschwerden eingegangen.

Ist-Zustand: Frühestens gegen Ende 2021 sollen die Bauarbeiten beginnen. Zuerst wird auf die eingetroffenen Beschwerden eingegangen.

Bruno Kissling (Archiv)

Gefragt, wann die Bagger auffahren, antwortet Hodel: «Ich rechne damit, dass beim Projekt der Gemeinde, welches ja mit der Erschliessung über die Bahnhofstrasse beginnt, noch dieses Jahr begonnen werden kann.»

Aktuelle Nachrichten