Walterswil SO
Post verschickt rund 30 beschädigte Abstimmungsbriefe

Gleich mehrere Stimmberechtigte meldeten sich bei der Gemeinde Walterswil. Ihre Abstimmungsunterlagen waren in einem aufgerissenen Kuvert verschickt worden. Die Post erklärt den Fehler.

Silvana Schreier
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Rund 30 Walterswiler erhielten einen bereits aufgerissenen Abstimmungsbrief.

Rund 30 Walterswiler erhielten einen bereits aufgerissenen Abstimmungsbrief.

OT/zvg

Manche sind bereits aufgerissen, bei anderen fehlen Teile des Kuverts oder aber sie wurden so stark beschädigt, dass die Post sie in Plastik einschweissen musste. Die Rede ist von den Abstimmungsbriefen, die vor oder kurz nach Ostern in die Briefkästen der Walterswiler Stimmbürger flatterten.

«Einige Abstimmungskuverts wurden durch die Post stark beschädigt. Sollten Sie davon betroffen sein, melden Sie sich bitte auf der Gemeindeverwaltung. Wir werden Ihnen ein neues Kuvert zustellen.» Das teilt die Gemeinde Walterswil auf ihrer Website allen Betroffenen mit.

Post konnte Kuverts nicht wieder verschliessen

Die Verwaltungsangestellte Regula Bauer bestätigt den Vorfall auf Anfrage dieser Zeitung: Die Gemeinde habe die Abstimmungsbriefe am 16. April verschickt. Die Beschädigung sei vermutlich durch den Post-Versand entstanden.

«Auf den Briefen hatte die Post jeweils einen Kleber angebracht, der auf die Beschädigung hingewiesen hat.» Einige Kuverts seien in einen Plastikbeutel eingeschweisst worden. «Denn da es sich um spezielle Kuverts handelt, konnte die Post diese nicht einfach neu verschliessen», sagt Bauer weiter.

Kuverts wurden falsch in die Sortiermaschine gelegt

Auf der Gemeindeverwaltung in Walterswil wurden einige Betroffene vorstellig: «Es haben sich weniger als zehn Personen gemeldet, deren Abstimmungskuverts beschädigt waren», erklärt Bauer. Diese Zeitung weiss jedoch aus gut informierten Quellen, dass mindestens zehn weitere Personen ebenfalls beschädigte Abstimmungsbriefe erhalten haben. Sie meldeten dies jedoch bisher nicht der Gemeinde.

Die Post nimmt auf Anfrage Stellung: «Wir haben Kenntnis von rund 30 beschädigten Sendungen», sagt Post-Sprecherin Nathalie Dérobert Fellay. Dabei handle es sich um einen Fehler der Post. «Die Kuverts wurden leider falsch in die Sortiermaschine eingelegt.» Die Post bedauere diesen Fehler «ausserordentlich» und entschuldigt sich «in aller Form bei den betroffenen Stimmberechtigten».

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