Im vergangenen Jahr hat der Zweckverband Betreuungs- und Pflegezentrum (BPZ) Schlossgarten an der Neufeldstrasse 10 in Niedergösgen in unmittelbarer Nähe zum BPZ eine Liegenschaft gekauft. Die Liegenschaft wurde unterdessen abgerissen.

Auf der frei gewordenen Parzelle soll ein Erweiterungsbau realisiert werden. Dieser wird nötig, weil der demografische Wandel sowie die Bedürfnisse und Ansprüche der heutigen älteren Bevölkerung eine Anpassung der bestehenden Infrastruktur im Bereich der Alterspflege fordern.

Mittlerweile hat sich noch eine weitere Gelegenheit ergeben: Der Zweckverband BPZ Schlossgarten könnte auch die benachbarte Liegenschaft an der Neufeldstrasse 6 erwerben. Damit würden ideale Voraussetzungen für eine künftige Erweiterung geschaffen. Nun hat die ausserordentliche Delegiertenversammlung des Zweckverbandes am 28. Februar dem Kreditantrag von 660'000 Franken zum Kauf der Liegenschaft an der Neufeldstrasse 6 in Niedergösgen zuhanden der Gemeindeversammlungen der Zweckverbandsgemeinden einstimmig zugestimmt.

Keine zusätzlichen Mittel

Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen sind die Alters- und Pflegeheime grundsätzlich selbsttragend zu führen. Für die Finanzierung des Liegenschaftserwerbs, wie auch für die Finanzierung des Umbaus im Hauptgebäude und eines Erweiterungsbaus würden keine zusätzlichen Mittel von den Zweckverbandsgemeinden eingefordert.

Die Kosten würden vollumfänglich vom BPZ Schlossgarten getragen und mittels Eigenkapital und über die Investitionskostenpauschale finanziert, sowie auch über Hypotheken oder Darlehen von Dritten. Ein Business- und Finanzierungsplan wird erst erstellt, wenn klar ist, auf welchem Boden und in welcher Dimension ein Erweiterungsbau realisiert werden kann.

Das Projekt wird umsichtig und Schritt für Schritt geplant. Am 19. April findet um 19.30 Uhr im BPZ Schlossgarten Niedergösgen eine Informationsveranstaltung statt.
Der Gemeinderat Lostorf hat den Kredit von 660'000 Franken für den Kauf der Liegenschaft an der Neufeldstrasse 6 in Niedergösgen zuhanden der kommenden Gemeindeversammlung einstimmig genehmigt.

Leistungsvereinbarung erneuert

Die bisherige Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Solothurn im Schulbereich läuft aus und muss erneuert werden. Für die Dauer der neuen Leistungsvereinbarung gelten drei Leistungsziele, die gleichzeitig Bestandteil des Schulprogramms sind.

Die Schule bestimmt Indikatoren aus der kantonalen Broschüre «Qualitätsmerkmale für die Arbeit der Lehrperson» und bearbeitet diese explizit. Die kantonalen Entwicklungen werden umgesetzt. Die vier Kernelemente des Qualitätsmanagements werden ebenfalls umgesetzt. Die neue Leistungsvereinbarung 2018–2021 sieht wiederum eine Laufzeit von drei Schuljahren vor.

Sie verpflichtet die Gemeinde, als Auftraggeberin der Schulleitung nebst dem Grundauftrag auch verschiedene Leistungsziele umzusetzen. Die Vereinbarung wurde vom Gemeinderat einstimmig gutgeheissen.