Niedergösgen
Ehrenbürgerschaft verliehen – Anerkennung für Jahrzehntelanges Engagement

Die Bürgergemeinde Niedergösgen verleiht die selten vergebene Ehrenbürgerschaft an Veronika und Josef Meier-Eng. Grund dafür ist die Ausübung von öffentlichen Ämtern für über 50 Jahre in der Bürgergemeinde.

mgt/otr
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Veronika und Josef Meier-Eng aus Niedergösgen erhalten von Bürgergemeindepräsident Patrick Friker die Urkunde.

Veronika und Josef Meier-Eng aus Niedergösgen erhalten von Bürgergemeindepräsident Patrick Friker die Urkunde.

zVg

Rechnet man die Jahre zusammen, in denen sich das Ehepaar Meier-Eng für die Bürgergemeinde Niedergösgen eingesetzt hat, kommen beinahe hundert Jahre zusammen.

Auf über 50 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für die Bürgergemeinde kann Josef Meier-Eng zurückblicken. 1969 wurde er in die Forstkommission Niedergösgen gewählt. Von 1973 bis 1996 amtete er als deren Präsident. Danach wurde die Niedergösger Forstkommission aufgelöst, sie wurde in neu gegründete regionale Forstbetriebsgemeinschaft integriert. Dort setzte Meier-Eng sich ebenfalls als Präsident einer regionalen Arbeitsgruppe ein.

In der Forstbetriebsgemeinschaft war er dann während 18 Jahren Mitglied der Betriebskommission. Seit über 40 Jahren war Meier zusammen mit seiner Frau Veronika als Waldhausverwalter für die Bürgergemeinde tätig.

«Für über 50 Jahre Ausübung von öffentlichen Ämtern für die Bürgergemeinde wurden Josef und Veronika Meier-Eng verdienterweise von der Gemeindeversammlung die Ehrenbürgerschaft verliehen», teilt die Bürgergemeinde mit.

Mit «Geste der Dankbarkeit» ist eine Überraschung gelungen

«Damit haben wir wirklich nicht gerechnet», sagt Veronika Meier-Eng auf Anfrage. «Als wir an der Bürgergemeindeversammlung davon erfuhren, war das für uns beide eine schöne Überraschung.» In all den Jahren hätten sie die Aufgaben gerne wahrgenommen und viele schöne Momente erlebt. Dass Meier-Engs diese Ämter einmal so lange ausüben würden, hätten sie zu Beginn nicht gedacht:

«Wir haben gar nicht gemerkt wie schnell die Zeit verging.»

Patrick Friker, Präsident der Bürgergemeinde, überreichte den beiden frisch Ernannten die Urkunde zur Ehrenbürgerschaft. Auf Anfrage sagt er: «Eine solche Ernennung kann auf Antrag des Bürgerrates an der Bürgergemeindeversammlung verliehen werden.» Im Zentrum stehe dabei ein Engagement in der Gemeinde über viele Jahrzehnte. «Es ist eine Geste der Dankbarkeit für die geleistete Arbeit.» Verbunden mit besonderen Privilegien sei die Ehrung nicht, erklärt Friker:

«Es gibt einige ganz kleine Dinge, die mit einer solchen Auszeichnung einhergehen. Dazu gehört, dass Ehrenbürger ihren Weihnachtsbaum von uns umsonst erhalten.»