Niederamt
Die Bankgruppe Clientis wächst trotz Krisenjahr

Das Unternehmen kann im Niederamt unter anderem bei den Kundengeldern zulegen.

Noël Binetti
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(Themenbild, zVg)

Das Kerngeschäft der Clientis Gruppe sind Hypothekarfinanzierungen. Zu ihren Hauptkunden zählen Privatpersonen, KMUs und Institutionen. Von den 14 Regionalbanken der Clientis Gruppe befinden sich in Lostorf und Erlinsbach zwei Geschäftsstellen im Niederamt.

In einer Mitteilung schreibt die Clientis Gruppe, dass das Wachstum im Kundengeschäft fortgesetzt und das Eigenkapital im letzten Jahr erneut gestärkt wurde. «Das Jahr 2020 ist für die Gruppe erfreulich verlaufen», lässt sich Andreas Buri, CEO der Clientis AG, zitieren.

Das Zinsgeschäft stellt mit 77 Prozent Anteil am Gesamterfolg den wichtigsten Ertragspfeiler der Clientis Banken dar. Der Brutto-Zinserfolg konnte um 3,4 Prozent auf rund 131 Millionen Franken gesteigert werden. Der Netto-Zinserfolg erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 132 Millionen Franken. Der gesamte Betriebserfolg (Erfolg aus ordentlichem Bankgeschäft) lag mit 171 Millionen Franken gegenüber Vorjahr um 0,8 Prozent höher.

Der tiefere ordentlicher Erfolg sei unter anderem auf negative Wertanpassungen bei den übrigen Finanzanlagen aufgrund des starken Einbruchs der Börsenkurse im ersten Quartal zurückzuführen. Der Geschäftsaufwand nahm demgegenüber um 0,5 Prozent auf 96 Millionen Franken leicht zu. Das operative Ergebnis sank leicht und lag bei 60 Millionen Franken. Der Konzerngewinn lag mit einer Abnahme von 1,2 Prozent leicht unter dem Vorjahr bei 54 Millionen Franken.

Die Bilanzsumme wuchs 2020 um 14,6 Prozent auf 13,8 Milliarden Franken an, da insbesondere das Passivgeschäft mit institutionellen Anlegern aufgrund des guten Ratings ausgebaut werden konnte. Der deutliche Zuwachs von Kundengelder um rund 1,19 Milliarden Franken (+14,1 Prozent) auf 9,66 Milliarden Franken widerspiegle das grosse Vertrauen der Kundinnen und Kunden und verdeutliche das bewährte Geschäftsmodell der Gruppe. (otr)