Neues Videoformat
Zwischen Höhen und Tiefen: Swiss Photo Day Stories zeigt Einblicke hinter die Kulissen der Fotografie

Aus dem Däniker Studio wurde im vergangenen November zum ersten Mal der Fotografie-Event Swiss Photo Day angeboten. Die positiven Rückmeldungen haben die Organisatoren veranlasst, zusätzlich ein Videoformat zu lancieren.

Lavinia Scioli
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Die erste «Story»: Thomas Semes (r.) zu Besuch beim Bergfotograf Thomas Biasotto, der seine Ausrüstung zeigt.

Die erste «Story»: Thomas Semes (r.) zu Besuch beim Bergfotograf Thomas Biasotto, der seine Ausrüstung zeigt.

zvg

Die Fotografie begleitet uns immer mehr durch den Alltag und nimmt entsprechend stetig einen höheren Stellenwert ein. Darauf wollen auch die Swiss Photo Day Stories, eine Ergänzung des Swiss Photo Day, aufbauen. Im Zentrum stehen dabei drei Stichworte: Menschen, Technik und Geschichten.

Doch blicken wir zurück: Im vergangenen November fand erstmals der Swiss Photo Day statt. Lanciert wurde er durch die «Das Bild GmbH», welche ihr Produktionszentrum in Däniken hat und im Jahr 2012 gegründet wurde.

Der Online-Event habe knapp 7000 Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirm gebracht, erklärt Céline Weyermann, Organisatorin und Leiterin des Anlasses, auf Anfrage. Auf dieser digitalen Plattform sollen Leute aus der ganzen Schweiz, von der Amateur- bis hin zur professionellen Fotografie angesprochen werden.

Neben der Möglichkeit, während des Anlasses interagieren zu können, habe man auch viel Feedback im Nachhinein bekommen. Da habe sich abgezeichnet, dass Interessierte nicht ein Jahr bis zum nächsten Swiss Photo Day warten wollen, sagt Weyermann. So wurde kurzerhand die Swiss Photo Day Stories ins Leben gerufen, die jeweils am ersten Freitag des Monats auf der Website kostenlos veröffentlicht werden.

Förderung der Weiterentwicklung

Die Swiss Photo Day Stories sollen inspirieren und einen Einblick in den Alltag und hinter die Kulissen von Fotografinnen und Fotografen bieten. Und gleichzeitig die Motivation fördern, sich selbst weiterzuentwickeln, sagt Weyermann.

Durch die rund zehnminütigen Videos soll ausserdem gezeigt werden, dass auch professionelle Fotografinnen und Fotografen auf ihrem beruflichen Weg Höhen und Tiefen erleben. Die «Stories» sollen dabei möglichst facettenreich sein. Weyermann: «Sie bieten die Möglichkeit, bekannten Fotografinnen und Fotografen über die Schulter zu schauen und sie von einer anderen Seite kennen zulernen.»

Eine Reise durch die ganze Schweiz

Thomas Semes ist Community Manager des Swiss Photo Day und reist für die besagten «Stories» durch die ganze Schweiz. Er besucht neben Fotografinnen und Fotografen auch Brands und Markenvertreter aus dem Bereich der Fotografie.

Thomas Biasotto ist bekannt für seine Bergbilder in Schwarz-Weiss.

Thomas Biasotto ist bekannt für seine Bergbilder in Schwarz-Weiss.

zvg/Thomas Biasotto

In der ersten Folge machte sich Semes auf den Weg nach Weggis, zum Bergfotografen Thomas Biasotto. In einem persönlichen Gespräch lässt er mit Geschichten in sein Leben blicken und erzählt, welche Rolle die Technik für ihn spielt.