Neuer Rekord
In Niedergösgen leben jetzt 4000 Menschen

Das Mädchen, welches im Register der Einwohnerkontrolle für eine neue Höchstmarke sorgte, ist im März geboren – die Familie ist aus dem Kanton Aargau zugezogen.

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Sara Galli (l.) und Roberto Aletti (r.) überreichen der Familie Aroum mit Tochter Lyana eine Dorfchronik und andere Geschenke. Mutter Jamila, Bruder Amyar und Vater Shahin freuen sich über die Geste.

Sara Galli (l.) und Roberto Aletti (r.) überreichen der Familie Aroum mit Tochter Lyana eine Dorfchronik und andere Geschenke. Mutter Jamila, Bruder Amyar und Vater Shahin freuen sich über die Geste.

Bruno Kissling

«Wir sahen kommen, dass die Einwohnerzahl bald die 4000er-Marke erreichen würde», sagt Sara Galli auf Anfrage, sie ist Leiterin der Einwohnerdienste von Niedergösgen. «Es war nicht so, dass wir davon völlig überrascht wurden.»

Doch als sich eine frisch aus dem Aargau zugezogene Familie auf der Gemeindeverwaltung am Anfang des Monats auf der Gemeinde registrierte, sei ihr das Erreichen der Marke nicht unmittelbar aufgefallen:
«Erst als ich am Abend die Liste aktualisierte, bemerkte ich, dass die Jüngste Tochter die 4000. Einwohnerin von Niedergösgen ist».

Danach hätten Gemeindepräsident Roberto Aletti und die Gemeindeschreiberin mit der Familie Kontakt aufgenommen und einen Termin vereinbart. «Sie hatten sehr Freude und waren überrascht», sagt Galli.

Mehr Wohnraum entsteht

Für Niedergösgen stellt die neue Einwohnerzahl einen Rekord dar. Noch am 31. Dezember 2020 waren 3903 Personen registriert. Galli sagt:

«Zurzeit werden mehrere Überbauungen fertiggestellt und bezogen, es entsteht Wohnraum, daraus resultiert das Wachstum der Gemeinde».

Die Familie wurde mit einer Dorfchronik beschenkt, hinzu kamen Geschenke für die Kinder und Blumen. Roberto Aletti sagt auf Anfrage: «Ich habe die Familie vorher noch nie getroffen. Sie machten auf mich einen sehr sympathischen Eindruck.»

Und wann feiert die Gemeinde ihren nächsten Meilenstein? «Bei 5'000?» sagt Aletti und lacht. «Nein, das weiss ich nicht. Wegen der Bautätigkeit erlebt das Dorf einen Wachstumsschub, danach wird sich das wieder legen. Davon gehe ich aus.»

Mit der Schulraumplanung reagiere man bereits rechtzeitig auf das Wachstum.

«Wir wollen Massnahmen rechtzeitig und entsprechend den Entwicklungen aufgleisen»,

so der Gemeindepräsident. (nob)

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