Niedergösgen

Mehrkosten für die Beleuchtung: Gemeinderat bewilligt 20'000 Franken per Nachtragskredit

Die neue Beleuchtung auf dem Hauptfeld A im Inseli in Niedergösgen verursachte hohe Merhkosten.

Die neue Beleuchtung auf dem Hauptfeld A im Inseli in Niedergösgen verursachte hohe Merhkosten.

Die Beleuchtung des Fussballplatzes Niedergösgen verursachte mehr Kosten als bisher angenommen. Grund ist eine Gewässerschutzzone, welche zu einem Mehraufwand mit Mehrkosten führte. Nun hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit bewilligt.

Matthias Moser und Bruno Meier sind als Mitglieder der Mehrzweckhallen- und Sportkommission und als Mitglieder der eigens eingesetzten Arbeitsgruppe «Beleuchtung Hauptplatz A Inseli» beim Niedergösger Gemeinderat vorstellig geworden. Dies, weil ein Nachtragskredit über 20000 Franken beantragt werden musste.

Die Gründe, die zu den Mehrkosten geführt haben, waren schnell ermittelt, wie es in der Mitteilung der Gemeinde heisst. Der Fussballplatz mit der Beleuchtung befinde sich in der Gewässerschutzzone. Das kantonale Amt für Umwelt habe die Bauarbeiten unter strengsten Auflagen bewilligt. So musste beispielsweise die Baugrube mit einer Spezialfolie abgedichtet werden. Die Elektroarbeiten erfuhren Anpassungen in der Erdung und der Abdichtung der Kabelrohre sowie beim Verteiler. Die Bauführung erhielt mehr Koordinationsaufwand, und ein Geologe dokumentierte die Probeentnahmen.

All diese Auflagen führten zu den erwähnten Mehrkosten. Auf der anderen Seite wurden die Aussenanlagen wegen Corona weniger stark benützt, weswegen Unterhaltskosten eingespart werden konnten. Dies hat aber mit der Abrechnung der Beleuchtungskosten nichts zu tun. Der Gemeinderat bewilligte in der Folge den Nachtragskredit über 20'000 Franken. Die Schlussabrechnung mit Berücksichtigung der Subventionen werde jedoch noch erwartet.

Sanierung von Aareuferweg wird finanziell unterstützt

Ein Thema im Gemeinderat war auch der Aareuferweg. Dieser muss immer wieder repariert werden, was etliche Kosten verursacht. Zwar befindet sich der Weg auf Kantonsgebiet und die Unterspülungen werden durch die Atel Hydro verursacht, trotzdem ist die Gemeinde unterhaltspflichtig. Bislang hat man sich dagegen gewehrt, einen finanziellen Beitrag an die Sanierung des Wegs zu leisten.

Aufgrund der neuen Schäden wurde ein Rückkommensantrag gestellt, und es wurden doch 8000 Franken für die Wegsanierung gesprochen. Die Unterhaltskosten wurden auf 10'000 Franken geschätzt, welche mit der Sanierung jetzt aber wegfallen. (mgt)

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