Mehr Schulkinder
Pensum der Primarschulleitung soll erhöht werden

Der Gemeinderat reagiert auf die Zunahme von Schulkindern in Gretzenbach – noch braucht es dafür die Zustimmung des Souveräns.

mgt/otr
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Von immer mehr Schulkindern besucht: das alte Primarschulhaus in Gretzenbach.

Von immer mehr Schulkindern besucht: das alte Primarschulhaus in Gretzenbach.

zvg

Aktuell beträgt das Pensum der Schulleitung in Gretzenbach 80 Prozent. Es wurde anlässlich einer Gemeinderatssitzung im Januar 2014 letztmals festgelegt, heisst es in einem Bericht zur letzten Sitzung des Gemeinderats.

Damals wies die Primarschule 225 Schülerinnen und Schüler auf. Im kommenden Schuljahr, also ab August 2021, werden es 256 Schulkinder sein. Dies entspricht einer Zunahme von 14 Prozent. «Bei dem Mitarbeitergespräch wurde diese Problematik diskutiert», heisst es in der Mitteilung. Es sei ersichtlich, dass die aktuellen zeitlichen Ressourcen der Lehrkräfte nicht mehr ausreichen und eine Erhöhung um 10 Prozent notwendig sei. «Aufgrund dessen wird dem Souverän im Dezember beantragt, das Pensum der Schulleiterin Irène Schenk per 1. Januar 2022 von 80 auf 90 Prozent zu erhöhen.»

Das Schulsekretariat wird durch die Verwaltungsangestellte Ursula Gubler aktuell in einem 30 Prozent Pensum geführt.

Budget der Schule Unteres Niederamt genehmigt

Weiter informiert der Gemeinderat über die Genehmigung des Budgets 2022 der Sekundarschule Unteres Niederamt (SUN). Dieses sieht einen Netto-Aufwand von rund 5,1 Millionen Franken vor.

Auf die Gemeinde Gretzenbach fallen davon Kosten in der Höhe von rund 970 000 Franken.

Zudem heisst es: «Der Vorstand der Einfachen Gesellschaft Bally-Park wird ab der Amtsperiode 2021 bis 2025 durch den Gemeindepräsidenten von Niedergösgen, Roberto Aletti, präsidiert.» Dieser übernehme das Amt von Peter Hodel aus Schönenwerd.

Frisch bedruckte Tafeln für den Lehrpfad

Die Umweltschutzkommission der Gemeinde befasst sich gegenwärtig mit dem Lehrpfad der Gemeinde. «Bei diesem müssen die verblassten Tafeln aufgrund von Beschädigungen und Verschmierungen neu bedruckt werden», hält der Gemeinderat fest. Für solche Ausgaben bestehe ein zweckgebundener Fonds. Der Gemeinderat bewilligte daher den Betrag in der Höhe von rund 900 Franken.

Und die Gemeindeschreiberin Andrea Walder-Flury feierte Anfang Juli ihr 20-jähriges Dienstjubiläum; zwölf Jahre davon amtete sie als Gemeindeschreiberin sowie acht Jahre als Bausekretärin und Leiterin der Einwohnerdienste.