Kienberg
Eine positive Rechnungsbilanz für die Gemeinde

Während der im kleinen Rahmen stattfindenden Rechnungs-Gemeindeversammlung in Kienberg hatte Gemeindepräsidentin Adriana Gubler viel Positives zu berichten.

Denise Donatsch
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Denise Donatsch

Das lang ersehnte sommerliche Wetter lockte am vergangenen Donnerstag wohl viele Kienberger nach draussen; möglicherweise fanden sich deshalb nur wenige Stimmberechtigte zur Rechnungs-Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle des Dorfes ein. Gemeindepräsidentin Adriana Gubler, welche die Position der Präsidentin auch für weitere vier Jahre ausüben wird, begrüsste alle Anwesenden und bestimmte sogleich den Stimmenzähler, der von den 14 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig angenommen wurde.

Ebenfalls wurde die Traktandenliste einstimmig genehmigt. Gubler hatte der Versammlung, insbesondere was die finanzielle Situation der Gemeinde betrifft, erfreuliche Neuigkeiten mitzuteilen. So seien die Steuereinnahmen im 2020 bei den natürlichen Personen trotz Steuersenkung höher ausgefallen als im 2019. Überhaupt habe die Steuerkraft der Gemeinde Kienberg in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen, was von der Präsidentin als vielversprechende Entwicklung gedeutet wurde.

Auch die vom Kanton geleisteten Schülerpauschalen würde sich einmal mehr positiv auf die Jahresrechnung der Gemeinde auswirken, ebenso die Sondersteuern. Aufgrund dieser auf finanzieller Ebene positiven Entwicklung blieben die Zahlen der Gemeinde Kienberg schwarz und die Rechnung für das 2020 kann mit einem Ertragsüberschuss von rund CHF 190'000.- geschlossen werden.

Daniel Studer, Finanzverwalter der Gemeinde, vertiefte und visualisierte die Thematik rund um die Jahresrechnung 2020 noch zusätzlich mit einer Power-Point-Präsentation. Die Jahresrechnung wurde im Anschluss einstimmig genehmigt. In einem nächsten Schritt wurde von der Präsidentin angemeldet, dass das Pensum von Finanzverwalter Studer um fünf Prozentpunkte erhöht werden sollte. Dies, damit der Amtsinhaber nicht ständig unbezahlte Überzeit leisten müsse. Auch dieser Antrag wurde von der Gemeinde einstimmig angenommen.

Eine Schulhaussanierung steht bevor

Des weiteren wurden Dieter Baumann, Ulrich Burren und Martin Hummel verabschiedet, die sich nach jahrelanger politischer Mitarbeit zurückzogen. Für ihren Einsatz wurden sie mit einer aus Holz geschnitzten Tanne beschenkt. Ebenfalls anwesend waren die Neugewählten Gemeinderäte Miriam Müller und Urs Rippstein, die herzlich begrüsst wurden.

Adriana Gubler und der Vizepräsident Christoph Hürbin sowie Gemeinderätin Patrizia Gubler werden für die nächste Amtsperiode in ihren Ämtern bleiben. Gubler und Hürbin wurden in stiller Wahl wiedergewählt.

Hübin berichtete am Schluss unter «Verschiedenes» über den bevorstehenden Umbau des Schulhauses. «Von Juli bis Januar wird es turbulent zu und her gehen im Schulhaus.» Deshalb würden die Kinder in dieser Zeit in einem Provisorium unterrichtet. Ein wichtiger Renovationsschritt betreffe die Heizsituation. Man wolle die Gebäudehülle sanieren, sodass weniger Wärme verlorengehe und ökologischer gewirtschaftet werden könne. Bis März 2022 sollen die Umbauten fertiggestellt sein.

Nach gut 40 Minuten wurde die kurzweilige Versammlung geschlossen.

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