Schönenwerd

In der Coronakrise brauchte es mehr Personal für massiv weniger Badegäste

So unbeschwert wie im Sommer 2019 konnte dieses Jahr nicht gebadet werden.

So unbeschwert wie im Sommer 2019 konnte dieses Jahr nicht gebadet werden.

Die Badi Schönenwerd schaut auf eine schwierige Saison zurück. Das Schutzkonzept habe sich bewährt, heisst es.

Bald schon neigt sich der Sommer dem Ende zu und damit auch die diesjährige Badesaison, die aus bekannten Umständen schwierig war für deren Betreiberinnen und Betreiber. So auch in der Badi Schönenwerd. «Vor allem die Organisation der Aushilfen war stressig», äussert sich Phithak Schmassmann, Bademeister im Frei- und Hallenbad Schönenwerd auf Anfrage.

In allen fünf Becken war jeweils nur eine bestimmte Anzahl Badende erlaubt. Dazu mussten alle Besucher im Wasser ein Armbändeli tragen und es nach dem Schwimmen wieder abgeben. Diese Massnahmen erforderten natürlich einen grossen Aufwand an Personal, das ständige Kontrollen durchführen konnte.

Strenges Schutzkonzept mit Einlassbeschränkung

Das Team der Badi musste sich, um den Standards nachzukommen, fast verdoppeln. Das sei rückblickend aber erstaunlich gut gegangen, so Schmassmann. Obwohl sogar Corona das Öffnen der Badi in Schönenwerd diesen Sommer nicht verhindern konnte, so gab es trotzdem massiv weniger Besuchende als in den Vorjahren.

Das ist nicht zuletzt dem strengen Schutzkonzept zu verdanken, wegen welchem die maximal erlaubte Besucheranzahl von 800 auf 150 schrumpfte. Es falle deswegen ein grosser Teil der Einnahmen weg, aber ein gutes Schutzkonzept sei dieses Jahr wichtiger gewesen als der Gewinn. Auf die Frage, was er sich für nächstes Jahr erhoffe, antwortet Schmassmann: «Ich hoffe, dass sich die Corona-Sache verbessert, obwohl sie natürlich auch nächstes Jahr nicht sofort verschwinden wird und wir immer noch vorsichtig sein müssen. Ich wünsche mir aber, dass die Menschen das Vertrauen in die Badi allmählich wiederfinden.»

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