Durch den Abend führt jeweils Christof Fankhauser. Er, Liedermacher aus Huttwil, sagt über sein Engagement: «Durch meine Ausbildung als Organist bin ich eng verbunden mit dem kirchlichen Leben.» Bereits früh habe ihn die Orgel fasziniert und durch die Tatsache, dass sein Vater Pfarrer im Berner Oberland war, ist die Verbindung zur Kirche gegeben. Erst seit gut 10 bis 15 Jahren ist er Liedermacher für Kinder. Vorher hat er 20 Jahre lang Instrumentalmusik für Erwachsene gemacht. Momentan mache er aber deutlich mehr Kindermusik. Viele seiner Lieder werden auch sonst in Gottesdiensten gesungen und gespielt, sein Repertoire gehe aber darüber hinaus, berichtet er. Von Lumpenliedern, Alltagsliedern über Lieder von Kinderfantasien sei, neben Liedern über Bibelgeschichten, alles dabei.

Fankhauser war zufrieden mit dem ersten Abend: «Es ist immer wieder interessant, wenn man das erste Mal an einem Ort ist, und meiner Meinung nach ist der Abend sehr gut gelungen.» Spannend fand er auch den grossen Kirchenraum der Kirche in Däniken. «Ich denke, es ist gut gelungen, die zirka 50 Leute einzubeziehen», sagt er. Auch Flavia Schürmann, Pastoralassistentin im Pastoralraum Niederamt, ist erfreut über den ersten Abend: «Die Kinder und die Eltern, die ich gestern an der Kirchentüre verabschiedet habe, waren wirklich, so mein Eindruck, begeistert über diese halbe Stunde.»

Muntere halbe Stunde

Montagabend sind 30 Kinder und 20 Erwachsene dem Ruf der FlikFlak-Woche gefolgt. Sie erlebten eine abwechslungsreiche halbe Stunde. Im Zentrum stand und steht während der ganzen Woche das Singen, Klatschen und das sogenannte «FlikFlak-Spiel», auch bekannt als «Himmel oder Hölle». Dabei entstehen kleinere Aufträge für die Kinder. Und nicht zu vergessen, das Highlight des Abends: eine biblische Geschichte. Am Montag erzählte Fankhauser die Geschichte gleich selbst, den Rest der Woche werden die Katechetinnen die Anwesenden mit Geschichten erfreuen. Fankhauser wählte zum Start die Erzählung um den römischen Hauptmann von Kafarnaum, dessen Diener von Jesus geheilt wurde. Eine Geschichte, die zeigt, dass auch über Religions- und Konfessionsgrenzen hinweg eine Verständigung möglich ist. Wie das auch in der Organisation geschieht, zeichnen sich doch die katholische und die reformierte Kirche verantwortlich für die FlikFlakWoche, welche noch bis zum Freitagabend läuft.