Gretzenbach

Gemeinsam feiern ist schöner: Neue Freunde im Appenzellerland

Die Ausserhoder Gemeinde Rehetobel.

Die Ausserhoder Gemeinde Rehetobel.

Gretzenbach geht eine Partnerschaft mit der Ausserrhoder Gemeinde Rehetobel ein. Eine Delegation der Partnergemeinde soll im August das Beizlifest besuchen.

Die Ausserrhoder Gemeinde Rehetobel mit rund 1750 Einwohner hat eine Gemeindefreundschaft mit Gretzenbach vorgeschlagen. Gretzenbach wurde angefragt, weil beide Ortkirchen im gleichen Jahr 1669 eingeweiht worden sind. Die «Rechtobler» wollen aktuell eine Gemeindefreundschaft eingehen, weil sie im Jahr 2019 ihre 350-jährige Selbstständigkeit feiern werden. Die daraus folgenden Verpflichtungen sind rein gesellschaftlicher Natur, können aber in Zukunft noch erweitert werden. Der Gretzenbacher Gemeinderat hat dieser Anfrage zugestimmt und lädt eine Delegation an das traditionelle Beizlifest Ende August 2018 nach Gretzenbach ein.

Kreditabrechnungen genehmigt

Der Gemeinderat befasste sich an seiner letzten Sitzung mit diversen Kreditabrechnungen. Es sind dies: Offenlegung des Heuelbachs, Sanierung des Grabackerwegs, Einbau des Deckbelags beim Lismeracker/Staldenacker, Ersatz der ICT-Infrastruktur an der Primarschule, Sanierung der Gemeindehausfassade, Sanierung der Duschen im Schulhaus Meridian sowie die Sanierung der Kindergartenfassade. Erfreulicherweise wurden sämtliche Kredite unterschritten.

Eine massive Kreditunterschreitung resultierte bei der Sanierung des Grabackerwegs. Der Souverän hat im Dezember 2015 dem Kredit von 426'000 Franken zugestimmt. Die Schlussrechnung beläuft sich nun auf 271'004 Franken. Diese Kreditunterschreitung ergibt sich aufgrund einer günstigen Vergabe der Baumeisterarbeiten. Während der Sanierungsarbeiten wurde zudem festgestellt, dass ein Grossteil der Strassenfundation wider Erwarten belassen werden konnte. Der Gemeinderat hat sämtlichen Schlussrechnungen genehmigt.

Musikschulangebot wird erweitert

Die Verantwortlichen des Jugendchors Calypso gelangten an den Musikschulleiter. Leider müsse der Chor aufgelöst werden. Zum einen aufgrund der finanziellen Lage und zum anderen da die Chorleiterin nicht mehr zur Verfügung steht. Auch werden mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder zurücktreten. Der Gemeinderat hat sich zusammen mit dem Musikschulleiter mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Man war sich einig, dass es schade wäre, wenn nach rund 25 Jahren kein Chor mehr angeboten werden kann. Aufgrund dessen, entschied sich der Gemeinderat, ab dem Schuljahr 2018/2019 das Angebot der Musikschule mit einem Chor zu erweitern. Der Unterricht würde 50 Minuten dauern und die Eltern müssten pro Kind einen Jahresbeitrag von 50 Franken leisten. Damit der Chor angeboten werden kann, müssen sich mindestens elf Kinder anmelden.

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