Gemeindeversammlung
Gemeindeversammlung beschliesst Erneuerung: An diversen Gebäuden im Zentrum von Starrkirch-Wil hat der Zahn der Zeit genagt

Der Souverän segnet unter anderem die Sanierung in der Mitte des Dorfes ab.

Cyrill Pürro
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Die Dorfhalle «Jurablick» soll neue Hausleitungssysteme erhalten.

Die Dorfhalle «Jurablick» soll neue Hausleitungssysteme erhalten.

Bruno Kissling (Archiv)

An der Gemeindeversammlung von Starrkirch-Wil wurde dem Souverän unter anderem ein Antrag vorgelegt, der die Sanierung diverser Gebäude im Gemeindezentrum betrifft: Kindergarten, Werkhof, Feuerwehrmagazin, Zivilschutzanlage und die Dorfhalle «Jurablick». Alle Gebäude stammen aus den letzten Jahrzehnten.

Aufgrund der Abnützung der einzelnen Gebäude beantragt die Liegenschaftskommission von Starrkirch-Wil, die Sanitärleitungen in Feuerwehrmagazin, Werkhof, Zivilschutzanlage und Kindergarten zu sanieren. Die Sanitärleitungen würden korrodieren, was wiederum zu Rost im Wasser führe, wie im Bericht der Antragsstellenden steht. Weiter sollen die Hausleitungssysteme für Schulhaus, Kindergarten, Gemeindeverwaltung, Werkhof, Feuerwehrmagazin, Zivilschutzanlage und Dorfhalle erneuert werden. Dafür ist insgesamt ein Kredit im Wert von 560'000 Franken vorgesehen, dem die 41 anwesenden Stimmberechtigten zustimmten.

Kindergarten, Werkhof, Feuerwehrmagazin, Zivilschutzanlage und die Dorfhalle «Jurablick» bilden zusammen mit der Gemeindeverwaltung das Zentrum von Starrkirch-Wil.

Kindergarten, Werkhof, Feuerwehrmagazin, Zivilschutzanlage und die Dorfhalle «Jurablick» bilden zusammen mit der Gemeindeverwaltung das Zentrum von Starrkirch-Wil.

Bruno Kissling (Archiv)

Stimmberechtigte Person beantragt tiefere Steuern

Die Gemeinde verzeichnet ein Defizit von rund 140'000 Franken. Währenddessen belaufen sich die Nettoinvestitionen auf rund 679'000 Franken. Der Steuerfuss für natürliche und juristische Personen wird auf 113 Prozent herabgesetzt. Das entspricht einer Senkung von zwei Prozent. Eine stimmberechtigte Person aus dem Plenum stellte einen Antrag zum Budget. Die Person habe eine Senkung des Steuerfusses auf 110 Prozent beantragt. Sie sei der Meinung gewesen, dass nach der Erhöhung des Steuerfusses nun nach einiger Zeit wieder eine «massivere» Senkung vorgenommen werden sollte, wie Gemeindeverwalter Beat Gradwohl auf Anfrage mitteilt. Der Antrag wurde jedoch klar vom Souverän abgelehnt und das Budget angenommen.

Die Anträge zu den Teilrevisionen des Friedhofs- und Bestattungsreglements und des Benützungsreglements der Gemeinderäumlichkeiten nahm der Souverän ebenfalls einstimmig an. Lediglich bei der Abstimmung über die Teilrevision des Musikschulgesetzes gab es zwei Enthaltungen.

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