Gemeindeschreiber
Dulliken erhält mit Michael Steiner ein neues Gesicht in der Verwaltung

Der Dulliker Gemeinderat ernennt Nachfolger des langjährigen Gemeindeschreibers. Dieser wird nach mehr als 37 im Dienst pensioniert.

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Michael Steiner aus Dulliken arbeitet bei den SBB. Ab kommendem Jahr übernimmt er das Amt des Gemeindeschreibers.

Michael Steiner aus Dulliken arbeitet bei den SBB. Ab kommendem Jahr übernimmt er das Amt des Gemeindeschreibers.

Bild: zVg

An seiner letzten Sitzung befasste sich der Dulliker Gemeinderat mit einem nicht alltäglichen Geschäft: Es galt, den Nachfolger des seit 1983 amtierenden Gemeindeverwalters Andreas Gervasoni zu bestimmen. Dieser wird nächstes Jahr pensioniert.

Auf die Vakanz gingen 25 Bewerbungen ein, wie der Gemeinderat in einem Bericht festhält. Davon kamen vier in die engere Auswahl. Eine externe Fachperson begleitete die Besetzung, dabei wurden auch die Bereichsleitenden der Gemeindeverwaltung einbezogen.

Am Schluss wählte der Gemeinderat Michael Steiner einstimmig und ohne Enthaltungen zum neuen Verwaltungsleiter und Bereichsleiter Gemeindeschreiberei. Michael Steiner aus Dulliken, Jahrgang 1976, ist seit 24 Jahren bei den SBB tätig. Als Bahnbetriebsdisponent gestartet, durchlief er verschiedene Funktionen. Seit 2019 trägt er als Leiter SBB Drittgeschäft die betriebswirtschaftliche Gesamtverantwortung für ein Geschäftsfeld mit 1,2 Milliarden Franken Jahresumsatz. Steiner absolvierte mehrere Weiterbildungen und die Ausbildung zum Betriebswirtschafter HF.

Über Berufserfahrung im Bereich Gemeinwesen verfüge Michael Steiner keine. Der Gemeinderat habe aber das Stellenprofil bewusst so definiert, dass sich auch Führungspersonen aus der Wirtschaft angesprochen fühlen. Die Einarbeitungszeit sei so ausgelegt, dass auch Quereinsteiger den Wechsel in die öffentliche Verwaltung schaffen und ein nahtloser Übergang gewährleistet sei. Steiner tritt am 1. November 2021 in den Gemeindedienst. Die eigentliche Amtsübergabe erfolgt 2022.

Zone für Wasserversorgung ausgeschieden

Zur Verbesserung der Druckverhältnisse in den Gebieten Golpen, Sandrain, Lehmgrube und Wilberg dränge sich die Einrichtung einer separaten Hochzone auf, wie der Gemeinderat schreibt. Technisch gebe es verschiedene denkbare Optionen. Der Rat gibt dem Bau eines eigenen Hochzonenreservoirs den Vorzug und sieht definitiv von einem Wasserbezug ab dem Reservoir Starrkirch-Wil ab. Ein entsprechender Auftrag ging an die Baukommission, welche dies- bezüglich nun Planungssicherheit habe. (mgt/otr)