Niederamt

Gemeinderatssitzungen sind grösstenteils wieder öffentlich

Gemeinderatssitzungen sind noch nicht überall wieder öffentlich. (Symbolbild)

Gemeinderatssitzungen sind noch nicht überall wieder öffentlich. (Symbolbild)

Eine Umfrage unter den Niederämter Gemeinden zeigt, dass fast alle Räte wieder Besucher zulassen. Einschränkungen bleiben teilweise.

In Trimbach fand am Dienstag die erste Gemeinderatssitzung statt, bei der die Öffentlichkeit wieder zugelassen war. In Hauenstein-Ifenthal hat es Platz für Einzelne, sagt Vizepräsident Markus Börlin. In der Nachbargemeinde Wisen findet alle zwei Wochen eine Gemeinderatssitzung statt, auch hier dürfen wieder Zuhörer kommen, sagt Gemeindeschreiberin Irma Looser. Für Einzelne habe es Platz. Das gilt auch für Winznau, wie Gemeinderat David Geering erklärt. Peter Frei, Gemeindepräsident von Obergösgen, betont, dass auch die beiden virtuellen Sitzungen immer öffentlich gewesen seien. Jetzt tagt der Rat in der Unterkirche, um genügend Abstand wahren zu können.

Noch keine Öffentlichkeit ist in Niedergösgen zugelassen, wie Gemeindeschreiberin Antonietta Liloia erklärt. An der nächsten Gemeinderatssitzung vom 25. August wird entschieden, ab wann wieder Publikum dabei sein darf. Auch in Stüsslingen, so Gemeindepräsident Georges Gehriger, ist noch kein Zutritt erlaubt. In der Nachbargemeinde Rohr, sagt Gemeindeschreiberin Daniela Eugster, sind die Sitzungen wieder öffentlich, Traktanden können beim Gemeinderat angefordert werden. In Dulliken jedoch tagt der Gemeinderat weiterhin unter sich.

In Lostorf hat das Volk wieder Zutritt. Gemeindeschreiber Markus von Däniken weist darauf hin, dass aber viele Besucher nicht bewältigt werden können. Auch Erlinsbach empfängt wieder Besucher, sagt Verwaltungsleiter Beat Baumann. Platz habe es genug. Auch in Kienberg kann die alle zwei Wochen stattfindende Gemeinderatssitzung wieder besucht werden, so Gemeinderatsvizepräsident Christoph Hürbin.

Einen «beschränkt öffentlichen Zugang» erlaubt Starrkirch-Wil. «Man muss sich voranmelden, zwei oder drei Plätze sind vorhanden», sagt Gemeindeverwalter Beat Gradwohl.

In Däniken waren auch die Online-Sitzungen öffentlich, es habe sich aber niemand für eine Teilnahme angemeldet, sagt Gemeindeschreiberin Andrea Widmer. Nun sind die Sitzungen wieder frei zugänglich. «Wenn jemand kommen möchte, wäre das nach Anmeldung möglich.» Ebenfalls öffentlich sind die Gemeinderatssitzungen von Walterswil, Gretzenbach und Schönenwerd. Speziell ist der Fall von Eppenberg-Wöschnau, wo die Sitzungen auch wieder öffentlich sind. «Jedoch ist es bei uns ein wenig kompliziert aufgrund der provisorischen Räumlichkeiten. Falls jemand kommen würde, müssten wir dann spontan umorganisieren oder mit Masken die Sitzung durchführen», so Gemeindeschreiberin Daniela Schneiter. (ld/noe)

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