Gemeinderat
Die Planung von Tempo 30er-Zonen in Lostorf kommt voran

Weil in Lostorf gleich zwei solcher Begehren bestehen, will der Gemeinderat diese gemeinsam behandeln. Auch die Planung des Schulhausumbaus schreite voran.

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Der Lostorfer Weiler Mahren: Wird hier bald Tempo 30 gefahren?

Der Lostorfer Weiler Mahren: Wird hier bald Tempo 30 gefahren?

zvg (Archiv)

Letzten Herbst hat der Gemeinderat von Lostorf den Auftrag für einer Grobanalyse mit Kostenschätzung für die Einführung von Tempo 30 im Weiler Mahren erteilt. Nun liegen erste Ergebnisse dazu vor. Der Gemeinderat teilt nach seiner Sitzung mit, dass in diesem technischen Bericht die Ausgangslage, die Zielsetzungen und die Analyse der aktuellen Situation sowie die Kostenschätzung aufgezeigt würden. Das damit beauftragte Planungsbüro habe der Gemeinde empfohlen, im Dialog mit der Bevölkerung die Akzeptanz einer Tempo 30 Zone in Mahren zu prüfen.

Die weiteren Schritte bis zur Ausführung sind eine Vorabklärung mit dem Amt für Verkehr und Tiefbau, die Projekterarbeitung, eine Kostensprechung, Beschluss und schliesslich die Publikation der Massnahme. «Der Gemeinderat hat das vorliegende Grobkonzept im Moment zur Kenntnis genommen», heisst es in der Mitteilung. Laut dem Bericht ist gleichzeitig dasselbe Begehren für das gesamte Gemeindegebiet von Lostorf hängig. Das Grobkonzept für die ganze Gemeinde Lostorf wird im Gemeinderat bis Anfang September 2021 erwartet. Beide Projekte zur Einführung von Tempo 30 in Mahren wie auch in Lostorf würden im Rat gemeinsam behandelt.

Weiter informiert der Gemeinderat darüber, dass die Planung des Schulhausumbaus voranschreite.

«Die ersten Ausschreibungen stehen kurz bevor»,

heisst es im Bericht. Insgesamt seien vier zeitlich versetzte Ausschreibungs-Lose vorgesehen, das erste Mitte März. Die betreffenden Unternehmen würden nun angeschrieben.

Bewilligung erteilt für Baugrubensicherung

Für die Erstellung der Überbauung «Högerli» an der Kirchmattstrasse sei gemäss Angaben des Bauingenieurs eine Baugrubensicherung erforderlich. Die dafür benötigten Erdanker werden im Bereich des öffentlichen Starassenareals unter die öffentliche Strasse und unter den Fussweg reichen. Nach Fertigstellung des Baus werden die Erdanker entspannt, so dass bei einer späteren Strassengrundnutzung die Betonteile mit einem oder zwei Trennschnitten und mit Hilfe des Baggers ohne allzu grossen Aufwand entfernt werden können. (mgt/otr)