Bürgergemeindepräsident Frank Leuenberger durfte ein gutes Dutzend stimmberechtigte Bürger in der Aula auf dem Bühl in Däniken begrüssen. Im Traktandum Einbürgerungen hatten die Anwesenden über ein Einbürgerungsgesuch zu befinden. Es ging um das Gemeindebürgerrecht der Familie Severin Brudermann mit seinen vier Kindern. Dieses Gesuch wurde einstimmig angenommen, sodass die Bürgergemeinde wieder fünf Bürger mehr im Register aufnehmen kann – nach erfolgter letzter Prüfung des Gesuchs bei den kantonalen Stellen.

Finanzverwalter Martin Suter erläuterte anschliessend den Voranschlag 2019, der einen Ertragsüberschuss von 8700 Franken vorsieht. Dieser setzt sich zusammen aus einem Ertragsüberschuss von 5800 Franken bei der allgemeinen Verwaltung und einem Überschuss von 2900 Franken bei der Volkswirtschaft.

Weiter wurde für den Umbau der Heizungsanlage im Forsthaus ein Planungshonorar von 5000 Franken budgetiert. Zudem wird mit zwei Einbürgerungen gerechnet und in der Forstwirtschaft hofft man auf ein gutes Weihnachtsbaumgeschäft. Neben dem fixen Beitrag an den Forstbetrieb wird nicht mit einer Gewinnausschüttung oder einem Nachschuss aufgrund des Ergebnisses 2018 des Forstbetriebes gerechnet. In der Investitionsrechnung sind keine Ausgaben und Einnahmen vorgesehen. Die Bürgergemeindeversammlung genehmigte den vorliegenden positiven Voranschlag 2019 einstimmig und Leuenberger bedankte sich bei Suter für die Präsentation.

Anschliessend wurde über das Budget 2019 des Forstbetriebs Niederamt orientiert, das zur Kenntnis genommen wurde. Der vorliegende Voranschlag hatte provisorischen Charakter, da es der Vorstand des Forstbetriebs Niederamt erst Ende Dezember 2018 in seine definitive Form bringen wird. Wegen der schwierigen Marktsituation nach den grossen Sturm- und Käferholzmengen wird der Betrieb in der kommenden Schlagsaison nur rund zwei Drittel der ordentlichen Jahresnutzung realisieren können. Für die Wiederbewaldung und die Wegsanierungen nach dem Sturm Burglind wird mit Gesamtkosten von 320'000 Franken verteilt auf zwei Jahre gerechnet. 70 Prozent davon übernimmt der Kanton, die Restkosten muss der Forstbetrieb tragen. Für 2019 rechnet der Forstbetrieb mit einem Verlust von 50'000 Franken. (MGT)