Schönenwerd
Es krabbelt und dreht an der Sonderausstellung im Paul-Gugelmann-Museum

Wie immer zu dieser Zeit – im Juni – findet die traditionelle Sonderausstellung statt: In der Sonderausstellung mit David Fuhrer und Roger «Rotsch» Weber im Paul-Gugelmann-Museum treffen Objekte und Automaten auf Gugelmanns poetische Maschinen.

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Dieses Objekt von David Fuhrer wirkt wie von einem anderen Stern.

Dieses Objekt von David Fuhrer wirkt wie von einem anderen Stern.

zvg

Im Augenblick herrscht Unruhe im Paul-Gugelmann-Museum. Die Sonderausstellung ist in Vorbereitung. Die Künstler und ihre Helfer schieben, stellen und hängen unterschiedlichste Kunstwerke hin oder auf. Wie immer zu dieser Zeit – im Juni – findet die traditionelle Sonderausstellung statt.

Dieses Jahr treffen Objekte von David Fuhrer aus Glashütten und Automaten von Roger «Rotsch» Weber aus Niederlenz auf die poetischen Maschinen von Paul Gugelmann. Die Gastkünstler David Fuhrer und Roger Weber ergänzen die bestehende Ausstellung von Paul Gugelmann auf eindrückliche Art und Weise. Poesie trifft auf Poesie – einfach etwas anders.

Es ist den Organisatoren gelungen, ein «Gemisch» aus Starrem und Beweglichem zusammen zustellen, welches sich gut im Wechselspiel mit dem bereits Vorhandenen abwechselt. David Fuhrer nennt seine Exponate einfach Objekte. Er erzählt, dass er an der Kunstgewerbeschule lernte, knifflige Aufgaben mit den unterschiedlichsten Materialien zu lösen. Seine Faszination für die Technik wurde immer stärker.

Vom Zweidimensionalen wechselte er zum Dreidimensionalen, um seine Fantasie eindrücklicher darzustellen. Heute kreiert er bewegliche und starre Werke. «Mein Ziel ist erreicht, wenn jemand ein Objekt betrachtet, das sich gar nicht bewegen kann, und er dennoch das Gefühl bekommt, es drehe sich irgendwie», schmunzelt David Fuhrer.

Roger Webers «Maschineli»

Anders bei Roger «Rotsch» Weber. Der 52-jährige Künstler ist gelernter Goldschmied. Seine Liebe zur Mechanik hat er von Kindsbeinen an. Er setzt seine Ideen so um, dass faszinierende Automaten entstehen. Liebevoll nennt Weber sie «Maschineli». Sie bewegen sich, schnattern, drehen Köpfe oder andere Teile in unterschiedliche Richtungen.

Mit einer Kurbel haucht er ihnen Leben ein. In der Ausstellung zeigt er Einzelstücke und Gruppenbilder. Sie stehen oder hängen zwischen den poetischen Maschinen von Paul Gugelmann.

Die Vernissage vom Freitag, 3. Juni, in der Shedhalle wird vom Musiktrio Halbprivat untermalt. Die Laudatio halten Peter Kuntner und Martin Kummer. (vfa)

Sonderausstellung

Vernissage: Freitag, 3. Juni, 18.30 Uhr, Shedhalle, Schulstrasse 1, Schönenwerd.
Ausstellung: Vom 4. bis 10. Juni im Paul-Gugelmann-Museum, Schmiedengasse, Schönenwerd.
Öffnungszeiten: Jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr, Gruppenführungen nach Vereinbarung (Telefon 062 849 65 40).
www.gugelmann-museum.ch www. davidfuhrer.ch www.rotsch-o-mat.ch

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