Bally-Park
«Es ist ein Totalschaden»: Das zerstörte Pfahlbauer-Häuschen ist nicht mehr zu retten

Die durch Sturm Burglind umgestürzten Bäume im Bally-Park sind weg. Eine Restaurierung des demolierten Pfahlbauer-Häuschens auf dem Teich ist aussichtslos — es muss ersetzt werden.

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 Forstarbeiter befreien die Pfahlbauer-Siedlung vom Baum, der während des Sturms auf das Dach stürzte.
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 Ein Forstunternehmen aus Niedergösgen führte die Aufräumarbeiten aus...
 ... und entfernte die gut 100-jährige Buche, die wegen Sturm Burglind direkt auf eines der Pfahlbauerhäuschen kippte.
Sturmschäden Burglind im Ballypark - Buche wird entfernt
 Aufräumen Sturmschäden Burglind im Ballypark
 Aufräumen Sturmschäden Burglind im Ballypark
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 Aufräumen Sturmschäden Burglind im Ballypark.
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 Aufräumen Sturmschäden Burglind im Ballypark
 Aufräumen Sturmschäden Burglind im Ballypark

Forstarbeiter befreien die Pfahlbauer-Siedlung vom Baum, der während des Sturms auf das Dach stürzte.

Bruno Kissling

Im Bally-Park wurden am Freitag die von «Burglind» umgeworfenen Bäume entfernt. Der Sturm hatte im Park mehrere Bäume zu Fall gebracht, beim Arboretum war eine Buche genau auf eines der Pfahlbauer-Häuchsen auf dem Teich gestürzt. Die Bäume blockierten zudem einige Wege im Park.

Die Fachleute des Forstunternehmens Eng & Sohn aus Niedergösgen rückten den Bäumen mit Kettensäge und Greifer zu Leibe. Insbesondere das Zerlegen der etwa 100-jährigen Buche am Teich stellte eine Herausforderung dar. So mussten, um richtig arbeiten zu können, am Teichufer noch einige Eiben umgetan werden.

Totalschaden am Pfahlbauer-Haus

Im Anschluss untersuchte ein Spezialist auch gleich das Pfahlbauer-Häuschen. Zu retten ist dieses leider nicht mehr. «Es ist ein Totalschaden», sagt Walter Kiener, Bereichsleiter Dienstleistungen bei der für den Parkunterhalt zuständigen Oltech.

Die Wände der Hütte wurden vom Baum vollständig eingedrückt, sodass eine Restaurierung aussichtslos wäre. Der urgeschichtliche Nachbau soll aber vollständig ersetzt werden. Die Kosten dafür sind noch nicht bekannt. Betriebskommission lässt dafür von Spezialisten eine Offerte erstellen.

Der Wiederaufbau wird ohnehin warten müssen, bis es wieder wärmer wird. Die Pfahlbau-Siedlung besteht aus einheimischem Material, für die geflochtenen Wände wird man dafür Haselruten einsammeln. Die Dächer sind mit Rogenstroh bedeckt. (cze)

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