Schönenwerd
Die Werke von Doris Kummer lassen viel Platz für die Fantasie

Die Kunstschaffende Doris Kummer präsentiert in einer Sonderausstellung im Paul-Gugelmann-Museum ihre Werke.

Verena Fallegger
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Doris Kummer und Paul Gugelmann vor den bunten Werken der Künstlerin.

Doris Kummer und Paul Gugelmann vor den bunten Werken der Künstlerin.

Verena Fallegger

Zur Vernissage der Sonderausstellung im Paul Gugelmann-Museum fraf sich am vergangenen Freitag traf eine illustre Gesellschaft in der Shedhalle. Nebst der aus Zürich stammenden Doris Kummer und dem einheimischen Künstler Paul Gugelmann konnte Christian Tännler, Vizepräsidenten des Fördervereins Paul Gugelmann-Museum, viele Freunde und Bekannte begrüssen. Untermalt wurde der Anlass vom Duo «Moving Strings» mit Roberto Lanz und Freddy Ropélé aus Basel. Die jazzigen und swingenden Rhythmen der beiden Gitarristen spiegelten die Leichtigkeit der Aussagen in den Bildern von Doris Kummer wieder.

Tiere und Menschen im Fokus

In der Laudatio über Doris Kummer weckte der Redner Fritz Gutbrodt die Neugier der Gäste für das bevorstehende Ereignis. In seiner Hommage an die Künstlerin untermalte er den natürlichen Ausdruck ihres Schaffens: «Passion, Professionalität und Persönlichkeit, dies sind die drei grossen ‹P›, die da zusammenkommen».

Der Laudator sprach über den Perspektivenwechsel als Hauptmerkmal ihrer Kunst: «Kommt drauf an, woher man schaut». Doris Kummer erwähnte einmal, dass die Bilder Wünsche und Träume zeigen, dass es aber die Wünsche und Träume der Betrachter seien, verbunden mit deren Fantasie. In allen Bildern der Künstlerin stehen Tiere und Menschen im Mittelpunkt. Im Zentrum sieht man immer Vögel, die Arme statt Flügel und Räder anstelle von Beinen haben. Sie rollen oder rotieren mit dem Betrachter in die Leichtigkeit des Seins.
Die Künstlerin Doris Kummer betonte am Ende der Vernissage ihre Freude: «Ich fühle mich nach wie vor sehr geehrt, hier ausstellen zu dürfen. Ich bin glücklich und zufrieden, so viele Menschen zu sehen, die sich an meiner Kunst erfreuen.»

Lebensfroh und rotierend

Das Erdgeschoss im Museum wurde für die Gastkünstlerin freigeräumt. An den Wänden entlang und im Zentrum des Raumes stehen oder hängen die bunten und fröhlichen Bilder und Stelen sowie die Plastiken aus Draht und Papier. All dies lädt zu einem sehenswerten und spannenden Besuch ein. Wie schon im Vorbericht erwähnt: «Lebensfroh und rotierend – ähnlich wie in Paul Gugelmanns Werken – irgendwie gleich und doch anders».
Ausstellung im Paul-Gugelmann-Museum, Schmiedengasse, in Schönenwerd dauert bis 9. Juli.

Öffnungszeiten jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag 14–17 Uhr. Gruppenführungen nach Vereinbarung: Telefon 062 849 65 40. Weitere Infos: www.gugelmann-museum.ch/www.doriskummer.ch

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