Wisen

Der Windpark Wisnerhöchi fällt wohl aus dem Richtplan

Im aktualisierten Richtplan wird das Gebiet ausgeschieden.

Der Perimeter für den Windpark Wisnerhöchi

Im aktualisierten Richtplan wird das Gebiet ausgeschieden.

Nach Ablauf der Eingabefrist im Rahmen der öffentlichen Auflage sind keine Befürworter eines Windparks auszumachen.

Vorige Woche ist die Eingabefrist zur öffentlichen Auflage des geänderten kantonalen Richtplans abgelaufen. Im Gesamtpaket enthalten war unter anderem die Streichung der Wisnerhöchi als künftigem Standort für Windkraft-Anlagen. Der Verein «Wisnerhöchi ohni Windpark» und auch die Gemeinde Wisen haben sich dafür eingesetzt, dass das Gebiet wieder aus dem Richtplan gestrichen wird, um einem allfälligen Bauprojekt keine rechtliche Grundlage zu bieten.

Wie sich nun zeigt, gibt es keine Windkraft-Lobby für den Standort. «Es sind keinerlei Reaktionen eingegangen», teilt Brigitte Schelble vom Amt für Raumplanung auf Anfrage mit. Niemand habe sich gemeldet und eine Beibehaltung verlangt. «Zu anderen Anpassungen gab es Rückmeldungen, zu denen das Bau- und Justizdepartement nun Stellung nimmt. Der Regierungsrat beschliesst schliesslich über die Anpassungen», so Schelble.

Da bei der Wisnerhöchi der Fall klar scheint, wird wohl der Regierungsrat dieses Gebiet aus dem Richtplan entlassen. Anschliessend wird der angepasste Richtplan noch vom Bund angeschaut, das Departement für Umwelt, Energie und Verkehr (UVEK) prüft letztinstanzlich auf Einklang mit Bundesrecht.

Gemeinde Wisen ist mit Streichung zufrieden

Seitens der Gemeinde Wisen ist man froh, dass die Wisnerhöchi nun aus dem Richtplan fallen soll, wie Gemeindepräsident Paul Hecht auf Anfrage mitteilt: «Wir haben zwar noch keine offizielle Stellungnahme vom Kanton erhalten, sind jedoch erleichtert über diese Absicht. Damit haben wir unseren Auftrag als Gemeinde erfüllt.»

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