Niedergösgen

Der Gemeinderat gibt 70'000 Franken für Schulsozialdienst frei

Der Gemeinderat von Niedergösgen hatte sich an seiner letzten Sitzung mit einem Schulsozialdienst für die Primarschule zu befassen. (Symbolbild)

Der Gemeinderat von Niedergösgen hatte sich an seiner letzten Sitzung mit einem Schulsozialdienst für die Primarschule zu befassen. (Symbolbild)

Die Primarschulleiterin hatte dem Gemeinderat beantragt, den Einkauf der Dienstleistung eines Schulsozialdienstes im Umfang von 20 Prozent, vorläufig befristet auf zwei Jahre, vorzusehen. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt – insgesamt wurden dafür 70'000 Franken freigemacht.

Der Schulsozialdienst vor Ort beinhaltet verschiedene Aufgaben, wie Gefährdungen oder Benachteiligungen zu vermeiden sowie Schülerinnen und Schülern vor Ort rasch und unbürokratisch Hilfe und Beratung bei sozialen oder persönlichen Problemen und Unterstützung in Krisensituationen zu bieten. Weiter können auch Eltern Beratungen in Anspruch nehmen. Und schliesslich werden die Schulleitung und das Schulhausteam in der Erarbeitung und Durchführung von auf das Schulhaus zugeschnittenen Präventions-, Interventions- und Integrationsmassnahmen unterstützt.

Der Gemeinderat genehmigte den Antrag einstimmig und gab dafür 35000 Franken/Jahr für die Schuljahre 2020/2021 und 2021/2022 frei. Die Dienstleistung wird beim Verein «Perspektive Solothurn» eingekauft. Gestützt auf Paragraf 37 der Dienst- und Gehaltsordnung werden die Ausbildungskosten für die Schulleiterausbildung im Umfang von rund 9000 Franken von der Einwohnergemeinde übernommen. Dafür wird mit der Schulleiterin eine Ausbildungsvereinbarung abgeschlossen.

Die Werk-/Wasserkommission hat sich nach der Sanierung der Schachenstrasse mit den möglichen Massnahmen zum Thema Sicherheit der Strassenbenützer, hauptsächlich der Fussgänger, auseinandergesetzt und dem Gemeinderat die folgenden Massnahmen beantragt: Das Anbringen der Markierung eines 1,5m breiten Fussgängerlängsstreifes auf der beleuchteten Ostseite der Schachenstrasse, ebenso ab Liegenschaft Schachenstrasse 4 bis zur Kreuzung Schachenrain-Auenstrasse. Zudem sollen gut sichtbare Begrenzungspfosten angebracht werden, die den Gehweg zu der 3,5m breiten Fahrbahn abgrenzen. Weiter soll die Erweiterung der Tempo-30-Zone ab dem bestehenden Trottoir vollzogen werden und ein beidseitiges Parkverbot auf der ganzen Strecke gelten.

Der Gemeinderat diskutierte die aufgeführten Massnahmen im Einzelnen und befürwortete diese einstimmig. Der Rat ist sich im Klaren darüber, dass bezüglich Verkehrsberuhigung unterschiedliche Ansichten aufeinandertreffen. Die Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer geniesst jedoch oberste Priorität.

Parkierte Wagen verhindern Durchkommen

Am Schachenrain können Kehrichtabfuhr und Feuerwehr die Strasse aufgrund der parkierten Autos nicht befahren. Hinzu kommen vermehrte Beschwerden von Anwohnern, die nicht mehr zu ihren Liegenschaften fahren können, weil die Durchfahrt erheblich behindert wird. Die Lösung für diese unhaltbare Situation ist ein beidseitiges Parkverbot. Alle aufgeführten Massnahmen wurden mit der zuständigen kantonalen Stelle abgesprochen. Der Gemeinderat beschloss die Signalisationsänderung an der Schachenstrasse und die neue Signalisation am Schachenrain einstimmig. Die öffentliche Auflage erfolgt demnächst im amtlichen Publikationsorgan.

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Autor

urs huber

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