Der Bauernhof hinter dem Restaurant Froburg verfügt über mehrere Bauten, die seit Jahren ungenutzt sind. Dazu gehören drei Silos sowie ein Anbau an das Landwirtschaftsgebäude. Dieser wurde früher als Gesindehaus — also als Unterkunft für die Bediensteten des Hofbesitzers — genutzt, wie Reto Schibli berichtet. Er ist Präsident der Liegenschaftskommission der Bürgergemeinde Olten, der die Bauten und die Grundstücke an der Froburgstrasse 268 gehören.

Nun hat die Bürgergemeinde Olten ein Baugesuch für den Rückbau der drei Silos und des Gesindehauses eingereicht. Dieses ist seit vergangenem Montag öffentlich auf dem Trimbacher Bauamt aufgelegt. Die Einsprachefrist läuft bis zum 21. Januar.

Aus Sicherheitsgründen abreissen

Schibli von der Bürgergemeinde Olten erklärt auf Anfrage dieser Zeitung: «Die Bauten sind sehr baufällig und in einem schlechten Zustand.» Der Abriss hat laut Schibli nichts mit einem neuen Bauprojekt zu tun. Vielmehr müssten die Bauten aus Sicherheitsgründen komplett rückgebaut werden.

Das Restaurant Froburg, das Gebäude der Fachschule feusuisse sowie der Landwirtschaftsbetrieb hinter dem Restaurant sind im Besitz der Bürgergemeinde Olten. Damit befinden sich die Liegenschaften zwar auf Trimbacher Boden, die Postzustellung erfolgt jedoch über die Gemeinde Wisen und Grundeigentümer ist die Bürgergemeinde Olten.

Bürgergemeinde kaufte Liegenschaften vor über 30 Jahren

Letztere hatte die Froburg-Liegenschaften im Jahre 1897 von August Robert-Tissot — einem Fabrikanten aus Fontainemelon, Neuchâtel — erworben. Auch die Ruine Froburg gehört zum Besitz der Bürgergemeinde. Diese befindet sich lediglich zehn Minuten vom Restaurant Froburg entfernt.