Schönenwerd

Betoncoupe Arena will ein Ort der Begegnung werden

Die Betoncoupe Arena in Schönenwerd erlebte gleich mehrere Highlights in ihrem ersten Jahr. Archiv

Die Betoncoupe Arena in Schönenwerd erlebte gleich mehrere Highlights in ihrem ersten Jahr. Archiv

Seit 14 Monaten bietet die Betoncoupe Arena Raum für Trainings, Länderspiele und Vereinsanlässe.

Am 20. Januar vergangenen Jahres öffnete die Betoncoupe Arena in Schönenwerd das erste Mal ihre Türen. Seit diesem Tag fliegen in der Halle regelmässig Bälle durch die Luft, internationale Volleyballstars sind zu Gast und auch Nicht-Sportlichem wird Raum geboten.

Ein Rückblick und ein Ausblick zeigen: Die Kapazitäten der Halle sind noch nicht ausgeschöpft und in Zukunft ist noch einiges möglich.

Neues Heim für Volleyball-Verein

Die vor 14 Monaten eingeweihte Halle auf dem ehemaligen Sportplatz Feld fungiert in erster Linie als Trainingshalle des Vereins Volley Schönenwerd. «Als Trainer wie als Spieler darf ich sagen, dass es äusserst angenehm ist, in der Betoncoupe Arena zu trainieren», sagt Yves Künzli, Vize-Präsident von Volley Schönenwerd. «Denn es herrschen hier optimale Trainingsbedingungen.» Dies liege nicht nur am federnden Sportboden, sondern unter anderem auch an den optimalen Lichtverhältnissen, die ausgerichtet sind auf eine Ballsportart wie Volleyball.

Mittlerweile konnte auch die Akustik, die zu Beginn noch Probleme bereitete (wir berichteten), mittels erfolgter Feinjustierung optimiert werden. Ein grosser Vorteil für die Spieler sei ferner, dass die Halle auch über einen Kraftraum verfüge, so Künzli. «Zu diesem hat man mit einem Badge rund um die Uhr Zutritt.»

Bevor Volley Schönenwerd in der Betoncoupe Arena zu trainieren begann, mussten die Mannschaften in sieben unterschiedlichen Trainingshallen in umliegenden Gemeinden ihre Trainings durchführen. «Das war ganz schön umständlich», sagt Künzli. So liegen denn auch die Vorzüge der neuen Arena ganz klar in deren Grösse und der Möglichkeit, nun alles unter einem Dach anzubieten.

So präsentiert sich die neue Betoncoupe-Arena in Schönenwerd

So präsentiert sich die neue Betoncoupe-Arena in Schönenwerd im Dezember 2017

Laut Beno Meier, Geschäftsführer der Arena, kommt es jetzt auch unter den Spielern zu mehr Austausch. Als eines der emotionalsten Highlights des vergangenen Jahrs hebt Meier die Begegnung des U10-Volleyball-Teams und den Spielern der NLA-Mannschaft von Volley Schönenwerd hervor. «Die Kinder der U10 waren total begeistert, als sie während des Trainings plötzlich bemerkten, dass auf der Tribüne die grossen Nationalspieler sassen und ihnen beim Training zusahen.» Die Heimhalle von Volley Schönenwerd ist zudem auch Trainingsstützpunkt von Swiss Volley und wird für Trainings ebenso wie für Länderspiele genutzt.

An einem Abend unter der Woche gibt es jedoch sportliche Abwechslung: Jeweils am Mittwochabend werden in der Halle die Bälle gekickt. Denn dann wird in der Halle Futsal, also Hallenfussball, gespielt.

Die Arena als Begegnungszone

Es müssen aber längst nicht immer Bälle fliegen oder rollen. Die Arena wird auch von Verbänden und Vereinen ohne Sportbezug für Anlässe genutzt. So seien schon Generalversammlungen in der Arena abgehalten worden, so Künzli. Versorgt werden die Gäste solcher Anlässe und Grossveranstaltungen durch verschiedene Cateringpartner. Platz dazu bietet die Cafeteria, die VIP-Lounge oder die Halle selbst. Dabei sei bisher jedes Event etwas Neues gewesen — und dementsprechend herausfordernd, sagt Geschäftsführer Meier. Schliesslich habe man nie gewusst, was auf einen zukomme.

Rückblickend war das Jahr laut Meier aber ein Erfolg — und dies mit Highlights wie den Länderspielen. So trug das Frauen-Nationalteam im Rahmen der EM-Qualifikationsrunde ihre Heimspiele in der Betoncoupe Arena aus — und qualifizierte sich für die Europameisterschaften 2019 in Bratislava. «Wir bekamen ein tolles Feedback aus der Bevölkerung», sagt Meier.

Zukünftig liegt der Fokus gemäss dem Geschäftsführer vor allem darauf, aus der Betoncoupe Arena verstärkt ein Ort der Begegnung zu machen. Meier: «Wir möchten der Arena noch mehr Leben einhauchen.» Mit diesem Projekt zielt er insbesondere auf nicht-sportliche Aktivitäten, die in der Halle abgehalten werden können. Das Raumangebot sei optimal für Seminare, Meetings und Vorträge. Die Vermarktung der Halle zu diesen Zwecken ist gemäss Meier die nächste Herausforderung, die es für die Geschäftsleitung in Angriff zu nehmen gilt.

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