Zuchwil
Gemeinde und Stiftung Kinder- und Jugendzentrum erarbeiten eine neue Leistungsvereinbarung

Der Gemeinderat hat die Mitglieder der paritätisch zusammengesetzten Arbeitsgruppe bestimmt.

Urs Byland
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In diesem Jahr feierte das Kinder- und Jugendzentrum in Zuchwil 10 Jahre Bestehen mit einem Konzert von Pumpelpitz.

In diesem Jahr feierte das Kinder- und Jugendzentrum in Zuchwil
10 Jahre Bestehen mit einem Konzert von Pumpelpitz.

Michel Lüthi

Das Kinder- und Jugendzentrum Zuchwil (Kijuzu) wird grösser. Eine Filiale wird in einem anderen Dorfteil (im Quartier Unterfeld) errichtet, damit die Nachfrage für die familienergänzenden Kinderbetreuung befriedigt werden kann. Der Neubau sollte im Sommer mit dem neuen Schuljahr bezogen werden können.

Inzwischen wird Herbst. Aus zeitlichen und liefertechnischen Gründen, wie Gemeindepräsident Patrick Marti erklärt. Einwohnergemeinde und Bürgergemeinde wollen zudem ein attraktives öffentliches Spielareal im Umschwung realisieren.

Illustration des neuen Kinder- und Jugendzentrums am Wald.

Illustration des neuen Kinder- und Jugendzentrums am Wald.

Zvg

Nicht nur die Infrastruktur ist nicht ganz im Plan unterwegs, auch die vertragliche Situation hinkt etwas hinterher. Der bestehende Leistungsvertrag ist im letzten Sommer abgelaufen. Er wurde durch eine bis Juni 2022 befristete Übergangsvereinbarung zwischen der Stiftung Kijuzu und der Einwohnergemeinde Zuchwil ersetzt. Danach soll eine neue Leistungsvereinbarung für die kommenden vier Jahre gelten.

Eine sachliche Lösung ermöglichen

Mit der Vergrösserung des Betriebs werden auch die Betriebskosten grösser. Wie diese insgesamt verteilt werden sollen, wird die Arbeitsgruppe diskutieren. Eine heikle Frage, weil personell eine enge Verquickung zwischen Gemeinde und Stiftung besteht. Der Gemeinderat hatte an seiner Dezember-Sitzung beschlossen, eine paritätisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe zu bilden. Je drei Mitglieder der Stiftung und des Gemeinderates sollen die neue Leistungsvereinbarung vorbereiten. Parallel dazu und eventuell mit externer Unterstützung soll die Arbeitsgruppe die Organisationsstruktur der Stiftung überprüfen.

Nun hat der Gemeinderat einstimmig die Mitglieder der Arbeitsgruppe bestimmt. Sie soll primär eine definitive Leistungsvereinbarung ausarbeiten wird und setzt sich paritätisch aus Mitgliedern des Gemeinderates und des Stiftungsrates wie folgt zusammen: Daniel Grolimund, Philippe Weyeneth und Christof Liechti sowie Stephan Hug, Claudio Lorenzetti und Fredy Nussbaum. Die Arbeitsgruppe, welche von Vizegemeindepräsident Daniel Grolimund präsidiert wird, nimmt ihre Tätigkeit in Kürze auf. Die Parteien wurden bereits aufgefordert, ihre Wünsche und Ansprüche anzumelden.

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