Luterbach

Vier BKW-Firmen unter einem Dach: Der neue Werkhof ist bezugsbereit

Der neue BKW-Werkhof in der Übersicht.

Der neue BKW-Werkhof in der Übersicht.

Die neue Anlage in Luterbach ist ein zentraler Stützpunkt für die nördliche Gebietsversorgung es Unternehmens.

Die BKW nimmt in Luterbach einen neuen Werkhof in Betrieb. 140 Mitarbeitende aus vier BKW-Konzerngesellschaften arbeiten dort eng zusammen. Planer, Netzmonteure und das Zentrallager sind im Werkhof untergebracht.

Dank dem neuen Standort können Störungen im Versorgungsgebiet schnell behoben und das Netz effizient gewartet werden, schreibt die Firma in einer Mitteilung. Der Werkhof Luterbach ist ein zentraler Stützpunkt für die nördliche Gebietsversorgung der BKW-Gruppe und umfasst neue Büros, ein Stützpunktgebäude für Netzbaumonteure, das neue Zentrallager und Lkw-Unterstände.

100 neue Arbeitsplätze für Luterbach

140 Mitarbeitende der BKW und ihrer Konzerngesellschaften Arnold, AEK onyx sowie BKW AEK Contracting werden im Werkhof arbeiten. Gegen 100 Mitarbeitende sind neu in Luterbach stationiert und ziehen in den nächsten Wochen ein. Mehrheitlich stammen diese Mitarbeitenden von der Firma Arnold. Sie arbeiteten bislang in Wangen an der Aare, Lyss und in Selzach.

Dank der Nähe der Firmen im Werkhof würden sich weniger Schnittstellen ergeben, was die Zusammenarbeit vereinfache. Das anliegende, neue Zentrallager würde einen raschen Service in Störungssituationen und bei Wartungsarbeiten ermöglichen.

Energieversorgung durch eigene Solarpanels

Die Anlage des Werkhofs in Luterbach sei nach den höchsten Standards von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gebaut worden, schreibt die Firma in ihrer Mitteilung. So sind die Dächer der neuen Gebäude mit Solarpanels mit 540 kWp ausgerüstet – das entspricht dem Stromverbrauch von rund 50 Haushalten.

Der produzierte Strom der Panels wird direkt im Werkhof verbraucht. Geheizt wird zudem mit Pellets, und das Regenwasser wird wiederverwendet für die sanitären Anlagen im Werkhof. Für den Bau setzte die BKW auf die sogenannte BIM-Methode (Building Information Modelling).

Dabei wurden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Die Gebäude lassen sich so auch als virtuelles Modell geometrisch visualisieren. Die offizielle Eröffnung des Werkhofs ist auf den 4. März 2020 terminiert. (mgt)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1