Gemeinderat Buchegg

Unterstützung für einen ersten 5G-Antennenstandort in Aetigkofen

Auf der Mehrzweckhalle oder beim Sportplatz in Aetigkofen will die Swisscom eine Antennenanlage platzieren.

Auf der Mehrzweckhalle oder beim Sportplatz in Aetigkofen will die Swisscom eine Antennenanlage platzieren.

Der Gemeinderat von Buchegg gibt der Swisscom ein positives Signal. Nun dürfte das Baugesuch für eine 5G-Antenne in Aetigkofen folgen.

Der Gemeinderat von Buchegg ist grundsätzlich interessiert an einem 5G-Antennenstandort in Aetigkofen. Diesen Bescheid will der Gemeinderat der Swisscom geben und damit signalisieren, dass er seinen politischen Willen kundtue, eine derartige Antenne zu akzeptieren. Auf dieses Signal wartete die Swisscom. Ansonsten würde sie nicht ein entsprechendes Baugesuch einreichen, wie sie dem Gemeinderat schreibt.

Der Entscheid fiel an der Sitzung im Gemeinderat, die erstmals wieder in der Coronakrise im Gemeinderatszimmer stattfand, nicht einstimmig, aber mit klarer Mehrheit. Die Befürworter unterstützten Niklaus Fischers Haltung, dass mit vielen 5G-Antennen letztlich die Strahlenbelastung kleiner würde. Er wies zudem darauf hin, dass in der Gemeinde Buchegg bereits 5G-Standorte bestehen. Die ablehnende Fraktion im Gemeinderat gab zu bedenken, dass in der Bevölkerung eine grosse Verunsicherung in Bezug auf 5G-Antennen herrsche wegen möglichen gesundheitlichen Auswirkungen.

Zwei Standorte werden für die Antenne in Aetigkofen vorgeschlagen: das Feuerwehrmagazin respektive die Mehrzweckhalle oder der Sportplatz daneben. Beide Standorte liegen auf der Parzelle 93 mitten im Dorf, die der Gemeinde Buchegg gehört. Da es sich um eine Neuanlage handelt, ist ein Baugesuch zwingend erforderlich. Die Swisscom rechnet mit Einsprachen. Sollte das Baugesuch bewilligt und die Antenne auf einem der vorgeschlagenen Standorte realisiert werden, würde mit der Gemeinde Buchegg ein langjähriger Vertrag angestrebt.

Statt 10 dürfte Buchegg 26 Prozent für Brücke zahlen

Die Vorgabe des Gemeinderates war sehr gewagt. Er beschloss, dass die Restkosten der Brückensanierung im Mülitäli letztlich nur zehn Prozent der Gesamtkosten betragen dürfen, also 12'000 Franken. Mit der Sanierung der Brücke bei der Sandsteinhöhle in den Ortsteilen Brügglen und Küttigkofen wäre dem Hochwasserschutz Genüge getan, würde die Fischwanderung wieder möglich und gäbe es Platz für eine ökologische Aufwertung der Uferpartien. Die Brücke soll durch einen Wellstahl-Durchlass ersetzt werden. Die Lage des Durchlasses wird rund fünf Meter nach Westen versetzt.

Mit den Beiträgen von Bund und Kanton sowie aus dem Alpiq Ökofonds, der die Renaturierung, nicht aber den Brückenbau, mit einem grosszügigen Betrag unterstützt, bleiben Restkosten von 26 Prozent oder 30960 Franken für die Gemeinde übrig. Niklaus Fischer beurteilt das weitere Einholen von Beiträgen als eher schwierig. Bruno Bartlome fand es überrissen, eine Brücke abzureissen, die «noch mehr als stabil» ist. Alex Mann sprach sich dafür aus, die 10-Prozent-Quote zu erreichen. Die Mehrheit beschloss aber, das Projekt auch mit den höheren Selbstkosten für die Gemeinde an die Rechnungsversammlung zu bringen.

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