Internet-Sitzung

Unterleberberger Gemeindepräsidenten tagten trotz Corona-Virus – virtuell

Die Unterleberberger Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten hielten ihre Sitzung wahlweise via Internet oder Telefon ab.

Die Unterleberberger Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten hielten ihre Sitzung wahlweise via Internet oder Telefon ab.

Die Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten des Unterleberbergs tauschten sich unter anderem über ihre Erfahrungen mit dem Coronavirus in ihren Gemeinden aus.

Ausnahmezustand auch für die Unterleberberger Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten: Sie wagten deshalb ein Experiment und tagten wahlweise via Internet oder Telefon. Die virtuelle Runde diskutierte beispielsweise das Prozedere, das zum neuen Präsidenten der Gemeinsamen Schule Unterleberberg führen soll. Eigentlich fand man bereits in Jasmine Huber eine neue Präsidentin, die die demissionierende Silvia Petiti ablösen sollte. Aber mit ihrem Rücktritt als Gemeindepräsidentin von Riedholz verzichtete Huber auch auf das Präsidiumsamt für die Gemeinsame Schule. Petiti erklärte sich bereit, das Amt bis Ende 2020 weiterzuführen. Nun will der Schulvorstand am 5. Mai die Ausschreibung definieren, die am 11. Mai publiziert werden soll. Am 22. September soll die Wahl an der ordentlichen Delegiertenversammlung der Gemeinsamen Schule erfolgen.

Die Mitwirkung an der Nutzungsplanung Attisholz Nord hat zu zehn Eingaben geführt. Laut Sandra Morstein, Gemeindepräsidentin von Riedholz ad interim, dauerte die Auflage sechs Wochen. Ein Informationsanlass und zwei Sprechstunden seien gut besucht worden. Die Eingaben würden nun geprüft: Diese münden bis Ende Jahr in den Mitwirkungsbericht.

Im abschliessenden Traktandum beschrieben alle die Vorkehrungen in ihren Gemeinden im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Dabei zeigte sich, dass jede Gemeinde etwas anders auf die neue Situation reagierte. In einigen Gemeinden wurde rasch mit Flyern auf die Gefahren aufmerksam gemacht, Notfalltelefonnummern aufgelistet oder Hilfe für Hilfsbedürftige in Bezug auf Einkäufe organisiert. Flumenthal hat bereits einen Notfallplan im Falle einer Ausgangssperre erstellt. In Hubersdorf wurde schon am Anfang der Woche ein Spuck- und Niesschutz, konstruiert von der Adam Schreinerei in Oberdorf, am Schalter der Verwaltung installiert, und in Riedholz hat die Verwaltung die Läden kontaktiert in Sachen Lieferung an Alte und Kranke. Zudem wurde in Riedholz eine Prioritätenliste beispielsweise für die Werkhof-Mitarbeiter erarbeitet, um festzuhalten, welche Arbeiten man auch später ausführen könnte.

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