Neu- und Umbau

Spatenstich für Flumenthals «Jahrhundertbauwerk»

Von rechts: Theo Galli (Galli Hoch- und Tiefbau AG), Hauswart Stefan Feier, Gemeindepräsident Christoph Heiniger, Schulleiterin Verena Wyss, Thomas Stampfli (Baukommission), Ronald Huber und Felix Stulz (Aarplan Architekten AG) sowie Markus Zubler (Gemeindevizepräsident).

Von rechts: Theo Galli (Galli Hoch- und Tiefbau AG), Hauswart Stefan Feier, Gemeindepräsident Christoph Heiniger, Schulleiterin Verena Wyss, Thomas Stampfli (Baukommission), Ronald Huber und Felix Stulz (Aarplan Architekten AG) sowie Markus Zubler (Gemeindevizepräsident).

Mit einem Spatenstich startete in Flumenthal die Erweiterung der Schule. Die Schule erhält einen Anbau, die neue Tagesschule wird integriert und die bisherige Abwartswohnung wird umgebaut.

Für Flumenthal sei es ein Jahrhundertbauwerk, sagte Gemeindepräsident Christoph Heiniger beim Spatenstich. Der Anbau an die Westseite des bestehenden Schulhauses verdoppelt das Volumen. Die neuen Schulformen erforderten mehr Platz, begründet Heiniger die Investition. Die heutigen Unterrichtsformen würden das Arbeiten und Lernen in kleinen Gruppen fördern und fordern. Die dafür nötigen Gruppenräume in Nähe der Klassenzimmer fehlen derzeit.

Zudem wird mit dem Projekt Platz geschaffen für die neue Tagesschule. Die Gemeinsame Schule habe im Frühling 2018 auf das Angebot von Flumenthal hin entschieden, die Tagesschule für den Unterleberberg von ihrem heutigen Standort in Niederwil nach Flumenthal zu verlegen. Die Tagesschule bietet ein Betreuungsangebot für Schüler mit Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Spiel- und Ruhezimmer. Die Verlegung biete die Chance, Schule und Tagesangebot an einem Standort zu kombinieren. Die Attraktivität von Flumenthal für Familien werde dadurch erhöht.

Schon lange über neuen Kindergarten diskutiert

«Man muss aber auch wissen, dass wir seit 20 Jahren über einen Kindergartenneubau diskutieren», ergänzte Vizegemeindepräsident Markus Zubler. Der Kindergarten sowie 1. und 2. Klasse werden heute im Pavillon östlich des Hauptschulhauses unterrichtet. Der Pavillon wurde 1975 erbaut. Seine vermutlich asbesthaltige Eternit-Gebäudehülle sei in einem schlechten Zustand, die Fenster undicht. Geheizt wird mit einer Elektroheizung. Der Pavillon hätte saniert oder ersetzt werden müssen.

Zudem würden die drei Grundstücke der Schule mit einer Fläche von gut 14 000 Quadratmetern ungenügend genutzt. Flumenthal habe kaum mehr verfügbares Bauland. Durch eine bessere Nutzung der Schulgrundstücke könnten auf dem Grundstück, welches danach frei wird, neue Projekte realisiert werden.

Ausgebaut wird im Gesamtprojekt zudem die ehemalige Hauswartswohnung.

Gordischer Knoten konnte gelöst werden

«Jetzt konnten wir den Gordischen Knoten lösen», so Zubler. Das Gesamtprojekt mit Bruttokosten um die 2,3 Mio. Franken wurde von der Bevölkerung an der Gemeindeversammlung klar gutgeheissen. Ziel sei es, dass die Schule im August 2020 die neuen Räume beziehen kann und die Arbeiten abgeschlossen sind.

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