Es war sein Ziel, den Sprung in die Live-Shows von «The Voice of Germany» zu schaffen. Und er hat sein Ziel erreicht! Benjamin Dolic überzeugte am Donnerstagabend mit seiner Stimme und dem Song «Stay» von Rihanna. 

Der 21-jährige Slowene, der seit zwei Jahren in Zuchwil lebt und seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Sänger ist, trat in den «Sing-Offs» als Achter des Teams Yvonne auf. Vom ersten Moment an sass jeder Ton. Das Publikum war begeistert; Tränen kullerten. Und auch die Coaches waren äusserst angetan. «Du hast eine unglaubliche Stimme, die vielleicht auch ‹The Voice of Germany› werden könnte», schwärmte Coach Michael Patrick Kelly nach Benjamins Auftritt.

Teamcoach Yvonne Catterfeld rühmte unter anderem die Persönlichkeit von «Usually Quiet», so sein Künstlername. Er sei ein Mensch, der nicht viel spreche. Aber wenn er auf der Bühne stehe, habe man das Gefühl, dass man ihn kenne. Yvonne wollte Benjamin Dolic auf jeden Fall weiter mit dabei haben. Flavio musste in der Folge seinen Stuhl räumen. Benjamin konnte es sich auf dem «Hot Seat» bequem machen. Die zwei folgenden Kandidaten machten keinen der drei Sitze fürs Halbfinal streitig. 

Die Phase der «Sing-offs» gibt es in «The Voice of Germany» erst seit 2016. Die Idee dahinter: An diesem Punkt in der Show haben die vier Coaches noch je 10 Teilnehmer im Team. Natürlich können nicht alle in die Live-Shows einziehen. Von 10 sind es nur deren drei, die sich im Halbfinale behaupten dürfen. Tritt ein Kandidat auf und wird von seinem Coach auf einen «Hot Seat» gesetzt, kann er von einem anderen, der besser gesungen hat, wieder verdrängt werden. Die Talente eines Teams, die am Schluss auf den Stühlen sitzen, kommen ins Halbfinale – so wie Benjamin Dolic.  

Bereits am Sonntag, 9. Dezember wird er sich in den Halbfinals beweisen müssen. Und wer weiss: Wenn alles glatt läuft, ist der Zuchwiler eine Woche später im Finale zu sehen.

Am Tag nach dem Einzug ins Halbfinal traten alle Halbfinalisten im Frühstücksfernsehen auf. (ldu)