Das Agglomerationsprogramm 4 kündigt sich an. Obwohl die Bucheggberger meistens nicht von diesen Programmen in der Region Solothurn profitieren, erhielten die Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten an ihrem Treffen in Unterramsern doch eine erste Information durch Amalia Schneider, Projektleiterin beim Kanton. Daraus wird klar, dass die Solothurner in der Umsetzung der bisherigen drei Programme sündigten. Etliche Projekte der früheren Agglomerationsprogramme sind noch nicht angepackt worden. Das führe in der Bewertung durch den Bund, der finanziell massgeblich beiträgt, zu Minuspunkten. Neu müssen die geplanten Massnahmen in der Frist umgesetzt werden. Sonst verfällt der vom Bund gesprochene Beitrag.

Mit dem Agglomerationsprogramm 4 soll dem Bund ein «abgestimmtes Programm» vorgelegt werden, so Schneider. Ihren Ausführungen war zu entnehmen, dass die Siedlungsentwicklung noch stärker differenziert werden soll im Sinne von: Wo soll was entstehen dürfen. Im Verkehr soll eine überkommunale Strategie entwickelt werden. Im Langsamverkehr nannte sie drei Problemzonen: den Abschnitt Solothurn-Grenchen, südlich der Bahnlinie, die Verbindung Bellach-Langendorf und die Querungsmöglichkeiten beim Hauptbahnhof Solothurn. Weiter ist die Landschaft (Natur und Naherholung) ein Thema im Agglomerationsprogramm 4 mit einem Schwerpunkt im Gebiet, wo Aare und Emme zusammenfliessen.

slowUp bringt Geld

Beat Stähli wird das Präsidium des Vereins Pro Buechibärg im Mai abgeben. Er führt den Verein seit 17 Jahren. An der Gemeindepräsidenten-Sitzung sprach er aber über die slowUps 2018 und 2019. Nach acht Jahren Treue verabschiedet sich der regionale Sponsor, die Spar- und Leihkasse Bucheggberg. Wer als Sponsor auf die Bank folgen wird, sei noch unklar.

Der slowUp bleibt aber weiterhin gratis für die Teilnehmenden. Mit dem freiwilligen Stickerverkauf konnte 2018 zirka 8000 Franken eingenommen werden. Mit dem Überschuss von 1500 Franken aus der Rechnung 2018 beträgt das Eigenkapital nun 8000 Franken. Dies bei einem Umsatz von 180'000 Franken.

Etwa die Hälfte der Teilnehmer 2018 waren Familien. 23 Prozent reisten mit dem Auto an. 2013 waren es noch 18 Prozent. Zum Vergleich: Im slowUp Murten reisen über 60 Prozent der Teilnehmer mit dem Auto an. Jeder fünfte Teilnehmer fuhr ein Elektrovelo. 17 Prozent waren erstmals am slowUp. Und pro Teilnehmer wurden durchschnittlich 26 Franken ausgegeben. Vor fünf Jahren waren es noch 19 Franken. Bei einer Teilnehmerzahl von 30'000 Personen ergebe dies eine rechte Summe, so Stähli.

Der slowUp 2019 muss wegen Terminkollisionen mit anderen Grossereignissen wie dem Feldschiessen am Muttertag, 12. Mai, durchgeführt werden.

Der slowUp Solothurn-Buechibärg 2018 im Schnellzug

Der slowUp Solothurn-Buechibärg 2018 im Schnellzug

Nachfolger ist bekannt

Stählis designierter Nachfolger im Präsidium des Vereins Pro Buechibärg ist der aktuelle Geschäftsführer Bernhard von Allmen. Die Highlights des Vereins im neuen Jahr werden die Jubiläumswanderung 10 Jahre «Buechibärger Rundwanderung» und die drei Treffpunkt in den Sommerferien sein. Pro Buechibärg hat eine Freizeitkarte entworfen, die guten Absatz gefunden habe. Weitere Projekte sind eine Karte für Velotouren im Bucheggberg sowie das Angebot einer Bierwanderung.