Projekt Aare
Wegen Hochwasser umgeplant: Derendinger erreicht Mündung der Aare auf dem Landweg

Das Hochwasser machte dem 28-jährigen Derendinger Kevin Wälchli einen Strich durch die Rechnung. So musste er die letzten Etappen seines Projekts Aare an Land bestreiten.

Lea Durrer
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TeleM1

Am Samstagmittag erreichte Kevin Wälchli sein Ziel, die Mündung der Aare in den Rhein in Koblenz. Eigentlich wollte er die gesamte Länge der Aare – das sind 288 Kilometer – in 15 Tagen abschwimmen.

Bis Solothurn kam der 28-jährige Derendinger am Montag. Doch da machte ihm das Hochwasser definitiv einen Strich durch die Rechnung. Zwar stieg Wälchli am Dienstag wieder in die Aare, doch schon nach 4 Kilometern musste die Etappe abgebrochen werden.

«Ab dem Emmenspitz in Zuchwil trieben teilweise ganze Baumstämme im Wasser. Aufgrund dessen, haben wir uns beim Kraftwerk in Flumenthal entschieden, kein Risiko einzugehen und das Wasser zu verlassen», liess die Projektgruppe auf Social Media verlauten.

«Wir wollen die aktuelle Situation auf keinen Fall verharmlosen und dabei dritte in Gefahr bringen. Zudem wäre es eine Farce, jetzt durch überschwemmte Gebiete zu schwimmen, in welchen die Bewohner mit den Folgen des Hochwassers zu kämpfen haben.»

Die Gruppe entschied sich, die rund 80 Kilometer an vier Tagen auf dem Asphalt zurückzulegen. Und so war es denn am Samstag ein Zieleinlauf und kein Zieleinschwumm.

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