Lüsslingen-Nennigkofen
Ein Trottoir soll die gefährliche Schulwegsituation entschärfen

An der ersten Gemeinderatssitzung im neuen Jahr wurde die Planung des Kantons auf der Bürenstrasse zu Kenntnis genommen und die Legislaturziele bis 2025 definiert.

Gundi Klemm
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In diesem Bereich erhält die Bürenstrasse auch auf der Nordseite ein Trottoir.

In diesem Bereich erhält die Bürenstrasse auch auf der Nordseite ein Trottoir.

Oliver Menge

Rund 300 Meter lang soll das neu ausgebaute Trottoir sein, das an der Bürenstrasse für Sicherheit insbesondere der Schuljugend sorgen soll. Da es sich bei der Durchgangsstrasse um eine Kantonsstrasse handelt, ist die Gemeinde von den Kosten entlastet.

Wie der in die Planung involvierte Gemeinderat Tobias Bucher erläuterte, stehen die Geländeanlieger zwischen Mündung Mühlacker- und Bahnhofstrasse, die Land zur Verfügung stellen müssten, dem Projekt positiv gegenüber. Denn es fördert die Verkehrssicherheit auf der durch zwei S-Biegungen vor allem für Kinder unübersichtlichen Bürenstrasse. Verschoben um rund 10 Meter und im Niveau behindertengerecht angehoben wird die dortige Bushaltestelle.

Viele Aufgaben zu erledigen bis 2025

Viel Zeit gaben sich Ratsmitglieder und Gemeindepräsidentin Susanne Rufer, um die definitiven Ziele in der Legislatur bis 2025 festzulegen. Betrachtet wurden insgesamt 33 Aufgaben.

Schon in diesem Jahr soll der Startschuss zur Überarbeitung der Dienst-und Gehaltsordnung erfolgen, das Verwaltungsreglement für das Interne Kontrollsystem erarbeitet, der Planungsausgleich eingeführt, ein Konzept für die Freiwilligenarbeit für Alter, Pflege, Sozialhilfe und Integration zusammengestellt und die Umstellung auf das Kebag-System vorbereitet werden. Auch die Planung eines Dorffestes im kommenden Jahr soll nocht vergessen gehen. Betont wurde, dass diese Auflistung der Legislaturziele laufend aktualisiert wird.

Schulraumplanung und Demission

Schon länger als wichtiges Thema der nächsten Jahre bekannt ist die Schulraumplanung, für die mehrere Optionen bestehen. Sollen die beiden alten Dorfschulhäuser in Nennigkofen und Lüsslingen geschlossen und ein Neubau in der Nähe der Mehrzweckhalle realisiert werden? Oder wäre die Möglichkeit zum Ausbau eines der alten Schulgebäude sinnvoller?

Eine breit besetzte und mit Kompetenzen ausgerüstete Arbeitsgruppe, der eine fachliche Beratung zur Seite gestellt wird, soll die Grundlagen für dieses längerfristige Projekt ausloten. Gemeinderat Ramon Mullis erklärte im Sinne der Analyse aller Optionen seine Bereitschaft zur Mitarbeit am Konzept, das der Gemeinderat schon bald auch mit der Berufung der Arbeitsgruppenmitglieder absegnen wird.

Die langjährige Gemeinderätin Brigitte Rohrbach hat aus beruflichen Gründen demissioniert. Der Gemeinderat wird die Nachfolge regeln und wie die Gemeindepräsidentin zuversichtlich meinte: «Es gibt immer bei uns im Dorf immer Leute, die sich für eine Mitarbeit in Behörden interessieren.»