Lüsslingen-Nennigkofen

Gemeinderatssitzung: Diverse Reglemente werden in die Vorprüfung geschickt

Genug Platz für die vorläufig letzte Sitzung des Gemeinderates in Lüsslingen-Nennigkofen.

Genug Platz für die vorläufig letzte Sitzung des Gemeinderates in Lüsslingen-Nennigkofen.

Der Gemeinderat Lüsslingen-Nennigkofen hat seine letzte Sitzung trotz des Corona-Virus abgehalten. An der letzten Gemeinderatssitzung wurde nur das Wichtigste diskutiert – und das alles mit gebührendem Abstand.

Der Gemeinderat Lüsslingen-Nennigkofen tagte, man nahm aber den vorgeschriebenen Mindestabstand ein. «Wir hatten einige wichtige Traktanden zu besprechen. Vor allem geht es um Reglemente, die wir zur Vorprüfung einreichen müssen», erklärt Gemeindepräsidentin Susanne Rufer.  Der Gemeinderat hat sich denn auch tatsächlich nur auf die wichtigsten Themen fokussiert. Zudem hat man in Lüsslingen-Nennigkofen das Glück, dass das Sitzungszimmer so gross ist, dass der verordnete Mindestabstand von zwei Metern problemlos eingehalten werden konnte.

Behandelt wurde beispielsweise das Grundeigentümerbeitrags- und Gebührenreglement. Dieses muss in Zusammenhang mit der genehmigten Ortsplanungsrevision  angepasst werden. Auch das Wassergebührenreglement samt Regulativ muss wegen der Ortsplanungsrevision abgeändert werden. Beim Wasser soll zudem künftig, anlog dem Abwasser, eine Grundgebühr nach zonengewichteter Fläche eingeführt werden. Die beiden Reglemente werden dem Bau- und Justizdepartement zur Vorprüfung eingereicht.

Das neue Bestattungs- und Friedhofreglement wird dem Amt für Gemeinden zur Vorprüfung vorgelegt. Zudem konnten die Verhandlungen mit der Kirchgemeinde Lüsslingen in Zusammenhang mit dem Pachtvertrag für den Friedhof abgeschlossen werden. Noch nicht ganz zufrieden ist der Gemeinderat mit dem Entwurf für die Umgestaltung des Friedhofes. Die Gemeinderäte sind der Meinung dass auch die kranke Thuja-Hecke ersetzt werden sollte. Als Letztes hat der Gemeinderat einen Kredit gesprochen mit dem die Planungsarbeiten zur Teileinzonung der Parzelle der Firma Eclatin an die Hand genommen werden können. Die Teileinzonung wurde bei der Ortsplanungsrevision ausgeklammert, weil die Arbeitszonenbewirtschaftung als kantonale Grundlage, noch fehlte.

Auch in Lüsslingen-Nennigkofen wird der Schalter der Gemeindeverwaltung ab sofort geschlossen und nur nach telefonischer Anmeldung für dringende Fälle geöffnet. Wer Hilfe braucht oder helfen kann, der darf sich bei der Gemeindeverwaltung melden. Diese wird als Drehscheibe dienen und führt Hilfsbedürftige und Helfende zusammen. (rm)

Informationen  unter www.luesslingen-nennigkofen.ch

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