Nidau/Derendingen

Forteq startet Verlagerung der Produktion — Acht Personen erhalten ein Stellenangebot in der Schweiz

Der Standort der forteq in Derendingen wird verlagert.

Der Standort der forteq in Derendingen wird verlagert.

Nun ist es so weit: Die forteq Derendingen AG verlagert die Produktion von Derendingen nach Tschechien. Acht der 27 vom Stellenabbau betroffenen Personen kann ein Stellenangebot in der Schweiz unterbreitet werden.

Wie die Firma Forteq am 19. Mai ankündigte, verlagert die in der Automotive- und Gesundheitswesen-Industrie tätige Unternehmensgruppe ihre Automobilkomponentenproduktion von Derendingen ins Schwesterwerk in Most (Tschechien). Die Verlagerung stehe nicht im Zusammenhang mit der Coronapandemie, schreibt die Firma in einer Mitteilung. Grösse und Ausbaustandard des Betriebes in Derendingen hätten den zukünftigen Anforderungen der Automobilindustrie nicht mehr standgehalten. Die Verlagerung soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Sozialplan für Mitarbeiter mit Job Center

«Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern im Rahmen des Konsultationsverfahrens verliefen sehr konstruktiv», sagt CEO Rune Bakke und hält noch einmal fest: «Dass bei diesem für die Zukunft von Forteq sehr wichtigen Schritt ein Stellenabbau in der Schweiz unvermeidlich ist, bedauern wir sehr.» Forteq kann acht der 27 vom Stellenabbau betroffenen Personen ein Stellenangebot in der Schweiz unterbreiten. Für die restlichen Mitarbeitenden ist ein Sozialplan in Ausarbeitung. Teil dieses Plans sind der Aufbau eines Job Centers und die Zusammenarbeit mit einer externen Firma zur Begleitung und Beratung der betroffenen Mitarbeitenden bei der Stellensuche.

Die Forteq Gruppe ist ein globaler Anbieter hochkomplexer Komponenten und Baugruppen für die Automotive- und Healthcare-Industrie. Das Schweizer Unternehmen mit Hauptsitz in Nidau beschäftigt in Europa, USA und China rund 800 Mitarbeitende. (mgt)

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