Riedholz

Finanzielle Massnahmen wegen der Coronakrise

Der Regierungsrat unterstützt die Prüfung der finanziellen Auswirkungen der Coronakrise auf die Gemeinde. (Archivbild)

Der Regierungsrat unterstützt die Prüfung der finanziellen Auswirkungen der Coronakrise auf die Gemeinde. (Archivbild)

An der vorletzten Sitzung unterstützte der Gemeinderat den Antrag von Sandra Morstein, die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise für die Gemeinde zu prüfen.

Befürchtet werden Ertragsverminderungen bei den Steuern beispielsweise. Umgesetzt hat den Wunsch der Gemeindepräsidentin ad interim die Finanzkommission. Gemeinderat Martin Reber, Ressort Finanzen, erläuterte die von der Finanzkommission ausgearbeiteten Szenarien. «Es wurden uns fundierte Szenarien vorgelegt, die wir eingehend diskutierten», berichtet Morstein von der Sitzung, die digital abgewickelt wurde.

Der Gemeinderat sei nun darauf vorbereitet, welche Massnahmen er im Auge behalten muss und welche Massnahmen sofort umgesetzt werden müssen. «Der Gemeinderat muss sich künftig sicherlich stärker engagieren. Die Kommissionen müssen in Sachen Kostenkontrolle sensibilisiert werden und wir müssen das Controlling der Finanzverwaltung stärken sowie Investitionen genauer planen.» Die Gemeinde soll aber nicht zu Tode gespart werden. «Wir verfolgen intensiv die Entwicklung und prüfen anstehende Projekte. Wir wollen diese aber nicht stoppen oder absagen, sondern einer zusätzlichen Prüfung unterziehen.» Hier sehe sie den Gemeinderat in der Pflicht.

Zur Kenntnis genommen wurde ein Zwischenbericht zur Überwachung der Deponiegase im Weier vom Jahr 2019. «Der Bericht war positiv. Es gab keine unerwarteten Ergebnisse», erklärt Morstein. Ein weiterer Bericht folgt noch für das Jahr 2020, dann könne die weitere Entwicklung des Areals östlich der Turnhalle im Dorfzentrum diskutiert werden. (uby)

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