Damit wurde ein Brief an den Gemeindepräsidenten Derendingens, Kuno Tschumi, ausgelöst. Im Brief wird das Anliegen aus der Bevölkerung vorgetragen und Tschumi zu einer Antwort aufgefordert.

Grolimund will durch die Petition verhindern, dass mit dem öffentlichen Verkehr reisende Pendler die in Richtung Olten unterwegs sind, den Umweg über Solothurn machen müssen. Stand heute reisen Pendler aus Derendingen mit der Linie 1 der Busbetriebe Solothurn und Umgebung nach Solothurn, um dann mit dem Zug an den Bahnhöfen der Nachbargemeinden Deitingen und Luterbach anzuhalten.

Ähnliche Überlegungen wie die Derendinger machen sich auch andere Gemeinden im Wasseramt. So liebäugelt man auch in Subingen oder Kriegstetten mit Busverbindungen mit anderen Zielen als der Kantonshauptstadt.

Das Busangebot wird in der Region Solothurn momentan gänzlich überprüft, was noch bis Ende 2018 dauern wird. Mit dem Fahrplan 2020 werden die für nötig befundenen Anpassungen umgesetzt. Ob eine Buslinie von Derendingen zu einem Wasserämter Bahnhof realisiert wird, wird sich zeigen. (sbk)