Hilari

Fasnachtsstart im Leberberg und Wasseramt

Auch in den Bezirken Lebern und Wasseramt wurde der Fasnachtsstart mit dem Hilari gehörig gefeiert. In der Bildergalerie finden Sie Impressionen aus Subingen, Selzach und Biberist.

Selzach: Seilziehen um die Vorherrschaft während der fünften Jahreszeit

Philipp Häfliger, Obernarr und Präsident der Vereinigten Fasnachtszünfte, erhielt von Sylvia Spycher auch heuer den Dorfschlüssel überreicht. Das war gleichzeitig der Startschuss zum Seilziehen, für welches Spycher Leute auswählen durfte, während der Obernarr auf seiner Seite für eine närrische Verteilung der Kräfte sorgte. Damit war auch dem Fasnachtsmotto «Wenn geits los …» Genüge getan. Fürobe-Bloser, Schnabuwetzer und Nuggi-Guggi sorgten wie gewohnt für den musikalischen Rahmen.

Subingen: Oeschzunft freut sich über das Dorf-Jubiläum

«7.5.0 verzöu mou» heisst das Fasnachtsmotto in Subingen. Dabei wagte die Oeschzunft Neues: Gefeiert wurde auf dem Rolf Sauser-Platz, und für einmal wurde ganz offiziell dreckige Wäsche gewaschen.

Biberist: Start ins Jubiläumsjahr ist geglückt

75 Jahre Dorffasnacht: Die Biberister Narren starteten mit ihrem gewohnten Hilari-Abendprogramm in ihr Jubiläumsjahr. Mit dabei: Die Note-Tschauper, die auch jubilieren dürfen.

Die Note-Tschauper spielen am Hilari 2020 in Biberist.

Die Note-Tschauper spielen am Hilari 2020 in Biberist.

Kriegstetten

«Rom-antik» lautet das Fasnachtsmotto in Kriegstetten. Zunftmeister Kurt Steiner von der organisierenden Chräbszunft installierte nach der musikalischen Einleitung durch die Zunftmusik Oberin Claudia Hürlimann. Danach schritten Narren und Gemeindebehörden zur Machtübergabe. Die Narren erhielten den Gemeindeschlüssel ohne grossen Widerstand. Guggen und Schnitzelbänkler rundeten das Programm ab.

Luterbach

Der Hilari in Luterbach wurde in der Alten Turnhalle mit einem feinen Fondue, organisiert von der Stümpfli Zunft, eingeleitet. Luterbachs Narren durften am Hilari die Guggen Baukis, Schnadehüdeler, Luuare und Konfettistampfer geniessen. Herr Igi plauderte aus dem Luterbacher Dorfleben vom vergangenen Jahr. Kurz vor Mitternacht wurde bei der Proklamation der neue Obernarr Gassi (Andi Gasser) präsentiert.

Zuchwil

Nach dem Verkauf der Villa Linde haben sich die Provinznarre Zuchu entschlossen, ihr Stammlokal auf die gegenüberliegende Strassenseite zu verlegen. Seit diesem Jahr ist das Restaurant Widder (ex Noldy’s) das neue alte Stammlokal der Provinznarre. Ober Christoph Ischi begrüsste die Gäste und berichtete von den vielen Aktivitäten seiner Zunft. Für die kommende Fasnacht drehen die Provinznarre das Rad der Zeit zurück und gehen in die 80er Jahre. «Nei säg’s nid – schüsch wir när jede cho, I üsi mobili 70/80er Johr DISCO» ist das Motto. Die sinkende MS Linde war die humorvolle Proklamation von Altnarr René mir Aktivnarr Päddu und Manipuliernarr Röbi. Päddu und Röbi mussten die Passagiere im sinkenden Schiff sicher und unversehrt retten, was mit einigen Hürden versehen war.

Die Sans-Gêne-Zunft traf sich gleichzeitig in ihrem Stammlokal, dem Martinshof. Wie jedes Jahr entzündeten die beiden Zünfte vorgängig gemeinsam die «Zuchler Laterne» beim Dorfkreisel.

Derendingen

In Derendingen trafen sich die Narren im Saalbau Bad, wo Gemeindepräsident Kuno Tschumi den Schlüssel zum Gemeindehaus an die Ämmekracher übergab. Wie immer tat er dies in Versform und nahm Bezug auf das Fasnachtsmotto «UHUmbau!» mit dem die Bauerei auf Derendingens Strassen und entlang der Emme thematisiert wird.

Niederwil

Klein, aber fein. Jedes Jahr starten die Schnadehüdler in Niederwil mit dem traditionellen «Lampe ufeloh» in die fünfte Jahreszeit. Später waren sie dann in diversen Nachbardörfern zu Gast und spielten dort auf. (uby/rm)

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